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Reichshofratsprozess wegen der Sequestration des Hilchenbacher Stammteils im Sukzessionsstreit zwischen den katholischen und evangelischen Fürsten zu Nassau-Siegen
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Reichshofratsprozess wegen der Sequestration des Hilchenbacher Stammteils im Sukzessionsstreit zwischen den katholischen und evangelischen Fürsten zu Nassau-Siegen
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen mit König Friedrich I. in Preußen, Markgraf Friedrich Magnus zu Baden und Landgraf Carl zu Hessen-Kassel sowie anderen Reichsständen wegen des Nassau-Siegenschen Sukzessionsstreits und der Tätigkeit der Sequestrationskommission; Korrespondenzen mit der Sequestrationskommission in Wien; Berichte der Gesandten in Wien und Regensburg über den Verlauf des Reichshofratsprozesses und über Sitzungen des Reichskonvents; Memorial im Namen der evangelischen Fürsten zu Nassau-Siegen gegen die Fürsten des katholischen Landesteils wegen Aufhebung eines mit dem Westfälischen Friedensschluss unvereinbaren Beschlusses des Reichshofrats (Druck 1707); Antwortschreiben der Magistrate der Reichsstädte Augsburg, Nürnberg, Ulm, Regensburg, Frankfurt/Main, Worms, Schweinfurt und Dinkelsbühl; "Abgedrungene Anzeige und gründliche Vorstellung, daß die in der Fürstlichen Nassau-Siegnischen Successions-Sache, unter dem Schein-Titul, wahre Beschaffenheit, in den Druck gekommene Narration gantz und zumahlen irrig, wie weniger nicht in denen abgeurtheilet und entschiedenen Punctis Commissionis, sive Fori, Appellationis, Sequestrationis, Cautionis & Revisionis, sive potius Supplicationis sowohl ohnrecht vorgetragen, als anzüglich seye" (Druck 1710). Korrespondenten u.a.: König Friedrich I. in Preußen, Friedrich VII. Magnus Markgraf zu Baden-Durlach, Ernestine Charlotte Fürstin zu Nassau-Siegen, Johann Caspar Pfau, Hofrat Heinrich Christoph Hochmann (Wien), Agent S. Braun (Wien), Franz Wilderich von Menßhengen, von Hoff (Siegen), Metzfeldt (Siegen), J. von Neuhoff (Siegen), Wildt (Siegen), H. Hoffmann (Wetzlar), Lizentiat Johann Ludwig Brechtel (Berlin), Friedrich Wilhelm Adolph Fürst zu Nassau-Siegen, J. L. Miltenberger (Siegen), Bischof Johann Philipp von Greiffenklau (Würzburg), Carl Landgraf zu Hessen-Kassel, Bischof Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht (Münster und Paderborn), Notar Heinrich Lipsius (Siegen), von Hiller (Regensburg), Victor Amadeus Fürst zu Anhalt-Bernburg, Anton Ulrich Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein, Carl III. Wilhelm Markgraf von Baden-Durlach, Eberhard Ludwig Herzog zu Württemberg, Friedrich Wilhelm I. Herzog zu Mecklenburg, Johann Baptista Schaumann (Regensburg), Johann Friedrich Horn (Marburg), Wilhelm II. Fürst zu Nassau-Dillenburg, Johann Wilhelm Herzog zu Sachsen-Eisenach, Ernst Ludwig Landgraf zu Hessen-Darmstadt, Christian Ernst Markgraf zu Brandenburg-Bayreuth, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen).
375 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.