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Kommissionserteilungen der Landesregierung zur Abhaltung der
Landgerichte
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Enthält: - Diverse Kommissionserteilungen der Regierung vom 22. September 1680 bis 18. Juli 1710, auch Regierungsprotokolle dazu bis 22. April 1712, an die Justiz- bzw. Regierungsräte: Eberhard von Graffenthal, Barthold Clement von der Kuhla, Peter Christoph Hempel, Jacob Heldberg, David Georg Gerdes, Jacob von Schattau, Jodocus Hackmann, Samuel Christophori von Lissenhaim, Adolf Friedrich von Düring und Martin von Neugebauer (teils auch an den Oberjägermeister Major Hinrich von der Pahlen zur Verhandlung von Holzbrüchen) auch: - Gesuche einzelner Amtmänner und Bördevögte um Hegung der Landgerichte in ihren Bezirken - Schriftsätze von 1683-1685 wegen streitiger Gerichtsbarkeit über die Zevener und Rotenburger Meier in den Börden Sittensen, Selsingen und Elsdorf - Gesuch des Königsmarck'schen Amtmanns Johann Ernst Erich in Bederkesa vom 5. Juli 1710 um Aussetzung des Landgerichts bis 1711
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:1072112671:Düring, Adolf Friedrich von
Index-Gruppe: frei: GND:1034909835:Heldberg, Jacob
Index-Gruppe: frei: GND:143066889:Kuhla, Barthold Clemens von der
Index-Gruppe: frei: GND:121011542:Lissenhaim, Samuel Christophori von
Index-Gruppe: frei: GND:141979070:Neugebauer, Martin von
Graffenthal, Eberhard von, Regierungsrat Kuhla, Barthold Clement von der, Regierungsrat/Kanzler Hempel, Peter Christoph, Justizrat Heldberg, Jacob, Regierungsrat Gerdes, David Georg, Justizrat Schattau, Jacob von, Justizrat Hackmann, Jodocus, Justizrat Christophori von Lissenhaim, Samuel, Regierungsrat Düring, Adolf Friedrich von, Regierungsrat Neugebauer, Martin von, Regierungsrat Pahlen, Hinrich von der, Major, Oberjägermeister Erich, Johann Ernst, Amtmann, Königsmarck'scher, Bederkesa
Sittensen, Börde, Meier, Zevener u. Rotenburger Bederkesa, Landgericht
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.