Der Priester Ulrich von Riedheim ("Riethain") [Gde. Holzheim/Lkr. Donau-Ries] stiftet eine ewige Messe in der Jakobskapelle in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße 86, ehemals Bereich Taubenplätzchen, Lagerbuch Nr. 69] am Markt an dem oberen Altar im Chor. Das Patronatsrecht für die Messe behält er sich auf Lebenszeit vor. Nach seinem Tod fällt es an Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm. Er dotiert die Messe mit einem jährlichen Zins von 30 rheinischen Gulden, den er um 600 rheinische Gulden von Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm auf Wiederkauf erworben hat. Löst die Stadt Ulm den Zins ab, dann soll der Erlös in Gütern oder anderen Einkünften für die Messe angelegt werden. Diese sollen dann auf ewig der Messe und ihrem Kaplan verbleiben und dürfen nicht verkauft oder verpfändet werden. Der Stifter bitten den Bischof von Konstanz und Verwalter des Bistums Chur Heinrich [von Hewen] oder seine Generalvikar in geistlichen Angelegenheiten um Bestätigung der Stiftung.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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