Der Richter, Ratsherr und Bürger zu Ulm Sebastian Lieber verkauft den Ulmer Ratsherren Albrecht Schad, Hermann Rot und Thomas Lebzelter, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, für die Pfarrkirchenbaupflege die folgenden jährlichen Zinsen in Ulm: - 10 Gulden gefallen von dem Haus des Leonhard Riter und seiner Brüder in der Brautgasse ("Breudtgäßlin"). - 5 Gulden gefallen von Haus und Hofstatt des Uhrmachers Peter Kroßinger beim Dominikanerkloster ("Predigercloster") [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7, Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3] gegenüber dem Salemer Hof [ehemals Frauenstraße 2]. - 5 Gulden gefallen vom Haus des Schneiders Johann Seidler beim Glöcklertor [abgegangen, Bereich nordwestlich vor Neue Straße 22]. - 3 Gulden gefallen von der Behausung des Schreiners Johann Schlögel in der Judengasse [Bereich der heutigen Schuhhaus-, Schlegel- und Paradiesgasse]. - 15 Gulden gefallen vom Garten des Jakob Jeck vor dem Herdbruckertor [abgegangen, Donaustraße, Bereich östlich von Herdbruckerstraße 30, Lagerbuch Nr. 3/1] bei St. Johann und dem Säugraben. - 10 Gulden gefallen von den beiden Häusern des Bäckers Ulrich Widenmann beim Frauentor [abgegangen, zwischen Frauenstraße 56 und 61, Lagerbuch Nr. 417] an der Ecke. - 2,5 Gulden gefallen von Haus und Hofstatt der Barbara Veser, der Witwe des Johann Klaiber, im Predigergässlein [heute Grünhofgasse]. Dafür haben ihm die Baupfleger 1.100 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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