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Helena Kristina von Capella, geborene von Peterswald, Karl
Sigmund von Peterswald, Anna Katharina von Wolff, geborene von
Peterswald, Reinhard Lud...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1691-1700
1697 Januar 5
Ausfertigung, Papier, fünf aufgedrückte Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geben und geschehen Liederbach den 5ten Ianuarii stylo vetere 1697
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Helena Kristina von Capella, geborene von Peterswald, Karl Sigmund von Peterswald, Anna Katharina von Wolff, geborene von Peterswald, Reinhard Ludwig von Capella, und die Witwe Helena Amelia von Rodenhausen, geborene Wolff, bekunden für sich, ihre jüngste Schwester und ihre Erben, dass ihr Bruder und Verwandter (vetter), Hermann Siegmund (Herman Sigmund) von Peterswald, dem Placidus [von Droste], Abt von Fulda, sein im Amt Fürsteneck liegendes Fuldaer Lehngut in Leibolz (Leiboltz) mit allem Zubehör zum Nutzen seiner beiden Kinder, Katharina (Catharina) Ursula Haller von Raitenbuck [geborene von Peterswald] und Karl Friedrich (Carl Friderich) Wilhelm von Peterswald, dauerhaft verkaufen will. Die Urkundenaussteller stimmen dem Verkauf zu, verzichten für sich und ihre Erben auf alle Ansprüche auf das verkaufte Gut und verzichten auf die Einlegung jedweder Rechtsmittel, insbesondere das Frauen betreffende Recht Senatus Consultum Velleianum. Ankündigung von Unterfertigung und Besiegelung. Ausstellungs- und Handlungsort: Liederbach. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2 und 3, Seite 4, Rückseite; Siegel: Lacksiegel 1, Lacksiegel 2, Lacksiegel 3, Lacksiegel 4, Lacksiegel 5)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Helena Christina von Capella / gebohrn von Peterswaldt
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Carl Sigmund von / Peterswald manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Anna Catharina von Vulf gebohrne / von Peterswaldt
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Reinhardt Ludtwig von Capella
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Helena Amelia von / Rodenhausen wittib / geborne Wolffen / vor mich und meinen / iüngste schwester)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Helena Kristina von Capella, geborene von Peterswald
Vermerke (Urkunde): Siegler: Karl Sigmund von Peterswald, Anna Katharina von Wolff, geborene von Peterswald
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard Ludwig von Capella, Helena Amelia von Rodenhausen, geborene Wolff
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 8, Nr. 247
Datierung nach dem alten Stil. Das Datum des neuen Stils wäre 1697 Januar 15.
Das Senatus Consultum Velleianum ist ein Senatsbeschluss des 1. Jahrhunderts nach Christus, der die Geschäftsfähigkeit von Frauen zu ihrem eigenen Schutz einschränkt. Zur Rezeption im Mittelalter vgl. Lehner, Senatus Consultum Velleianum.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.