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6/25 [Nr. 8]: (D) 1563 März 22 (T) Denkschrift der Verordneten der Univ. (D. Jakob Heerbrand, M. Johann Mendlin, M. Johann König, Syndicus ünd Renovator) an die herzoglichen Räte
6/25 [Nr. 8]: (D) 1563 März 22 (T) Denkschrift der Verordneten der Univ. (D. Jakob Heerbrand, M. Johann Mendlin, M. Johann König, Syndicus ünd Renovator) an die herzoglichen Räte
Enthält: (I) 1) In Weilimdorf fordern die Rentkammerräte widerrechtlich jährlichen Bodenwein aus Weingärten, die auf der Univ. Grund neu angelegt wurden.; 2) Den Pfarreien der Univ. mit ihrem Großzehnt wurde durch fürstliche Räte u.a. Sebastian Hornmold der Novalzehnt. der nach dem Generalreskript von 1553 dem Herzog zufällt, belassen; das sollte den Amtsleuten durch Generalpatent eingeschärft werden.; 3) Bitte, den Verwalter des Stifts Urach anzuweisen, daß er der Frührmeßpfründe in Gronnenstetten (Grabenstetten), die Herzog Ulrich de Univ. einverleibte, wieder, wie bis 1555, jährlich 3 Sch. Dinkel (statt nur ) samt dem Rückstand gibt.; 4) Der Pfarrer von Grabenstetten schuldet seit 6 Jahren 1 Simri Dinkel jährlich in die dortige Frühmeßpfründe.; 5) Gleichzeitig übergab Herzog Ulrich der Univ. eine Frühmeßpfründe in Sielmlngen; nach dem alten Lagerbuch der Stadt Nürtingen stehen ihr Roggen und Hafer zu, nach dem Herkommen Dinkel und Hafer. Bitte um Entscheidung.; 6) In Unterjesingen hat die Univ. die Katharinen-Frühmeßpfründe; der Bebenhäuser Renovator will Zinsen, die die Univ. bisher erhob, auf Grund neu aufgefundener Urkunden dem Kloster zuschreiben. Bitte, ihm dies zu verbieten.; 7) Nachdem Propstei und Dekanei Tübingen der Univ. einverleibt worden sind, bittet die Univ. um eine Originalausfertigung dieser Tradition und um Auslieferung aller Urkunden, Lagerbücher und Register, die noch in der herzoglichen Registratur und in des Renovators Hand sind.; 8) Bitte, dem Renovator zu befehlen, daß er die Lagerbucherneuerung in Feuerbach und Botnang, wo die Univ. den Zehnten mit dem Kloster Bebenhausen teilt, bald fertigstellt.; 9) Gleich darauf soll er die Zehntbeschreibung in Leonberg erneuern, wo die Univ. den Zehnten mit der Propstei teilt.; 10) In Brackenheim, wo der Herzog 2/3, die Univ. 1/3 des Zehnten besitzt, ist das Pfarrhaus baufällig. Gäbe der Herzog 2/3 der Kosten, so würde es die Univ. gern erneuern. Die. sechsjährige Verpachtung der Wein- und Fruchtzehnten in Brachenheim und Haberschlacht samt dem dortigen Widumhof, bisher an das Spital Brackenheim verliehen, läuft 1564; die Univ. würde sie gern selbst einziehen, einziehen, wenn der Herzog den Vogt oder den Geistlichen Verwalter anweisen wollte ihr eine Zeitlang Scheuer- und Kellerräume zu verpachten.; 11) Propst Ambrosius Widmann hat vor ca. 20 Jahren ein Scheuerlein der Propstei in Tübingen an D. Michael Gretzinger verkauft. Bitte um Auskunft, ob es der Propstei oder Widmann persönlich gehörte.; 12) Für ihre Zinsrechte in Wolfenhausen besitzt die Univ. nur ein blaues Heischbüchlein mit dem Namen der Zinsgeber ohne die Unterpfänder. Ohne deren Nennung aber wollen die in der Herrschaft Hohenberg Gesessenen nichts bezahlen. Daher Bitte um Nachsuche in der herzoglichen Kanzlei und um ein förderliches Schreiben an die hohenbergischen Amtleute in Rottenburg. (54-63').
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.