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Untersuchung gegen die stud. oec. Theodor Niebuhr und Konsorten wegen einer Vereinigung zur Abfassung und Ausführung eines gesetzwidrigen Beschlusses gegen den stud. oec. von Stade (Vorlesungsboykott bei dessen Anwesenheit)
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Untersuchung gegen die stud. oec. Theodor Niebuhr und Konsorten wegen einer Vereinigung zur Abfassung und Ausführung eines gesetzwidrigen Beschlusses gegen den stud. oec. von Stade (Vorlesungsboykott bei dessen Anwesenheit)
Enthält u.a.: Weitere Angeklagte: 47 Akademiker. - Anzeige des Direktors der königlichen Akademie Baumstark (29. Juli 1846). - Verhandlung mit: stud. oec. Theodor Niebuhr, stud. oec. Emil Kühn, stud. oec. Leon Kazubski, stud. oec. Carl Ruschke, stud. oec. Edmund Glaeser (29. Juli 1846). - Vernehmung von: stud. oec. Leon Kazubski, Emil Kühn, Carl Ruschke, Conrad Schubert, Sophus von Bertouch, Franz Schoenn, Gustav Seidel, Eduard Engel, Julius Peschel, Wilhelm Conrad, Adolph Günther, Hermann Quandt, Theodor Jaerschky, Adolph Meyer, Leon Opalsky, Louis Ritscher, August Delhaes, Ronow Fechner, Louis Friede, Friedrich Blanchen, Eduard von Stempel, Pius von Jurewitsch, Edmund Glaeser, Gustav von Braunschweig, Ludwig von Holtzbrink, Hermann Schemel, August von Prillwitz, Otto Strübing, Louis Zeihe, Wilhelm Carl Ernst von Somnitz, Gustav Hoppe, Hermann Sy, Wilhelm Leitzmann, Rudolph von Gersdorf, Gustav Fleming, Adalbert Logan, Anton von Rembowski, Eduard Schröder, Eduard Pfaul, Moritz von Thermo, Ferdinand von Stackelberg, Arnold Rolf, R. Ohloff, Carl Sander, Adolph Krug, August Buchholz, von Krogh (31. Juli 1846). - Liste der 47 Angeklagten, darin: Name, Geburtstag, Familie, Eintritt in die Akademie und sonstige Bemerkungen. - Erkenntnis (3. Aug. 1846). - Verhandlung (4. Aug. 1846). - Steckbriefe. - Strafe: Consilium abeundi für 45 Akademiker. - Verzeichnis erteilter Reisescheine.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.