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Anna Riedeselin (geb. von Cronberg), Ulrichs selige Witwe, schließt mit den Brüdern Herman (III.) und Jurgen Riteseln unter Zustimmung ihrer Frau ...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1464 Januar 23
Ausfertigung, Pergament (19,7 x 40,5 cm) mit zwei anhängenden Siegeln (1 leichte Beschädigung, 2 gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: am mantage nach Vincenti
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Anna Riedeselin (geb. von Cronberg), Ulrichs selige Witwe, schließt mit den Brüdern Herman (III.) und Jurgen Riteseln unter Zustimmung ihrer Frau Mutter durch Vermittlung ihres ?Oheims? Cort von Ehringshausen (Eringshusen) und Richard Zöllners (Zolner) folgenden Vertrag: die Brüder sollen ihr für allen väterlichen und mütterlichen erblichen Anfall nach dem Tode der Mutter zeitlebens jährlich 150 Silberlinge geben. Diese 150 Silberlinge sollen sie auch ihren Leibeserben geben, wenn sie solche gewänne und diese sie überlebten; Sie können mit 3500 Silberlingen abgelöst werden, die dann mit Rat der Brüder auf Zinsen angelegt werden sollen. Nach Ableben der Leibeserben sollen die 3500 Silberlinge auf die Brüder zurück fallen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Verzichtsbriff ... Anna von Cronberg geporne Riedeselin zu Eysenbach A(nn)o 1464"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Teidingsleute 1. Siegel: Cort von Ehringshausen 2. Siegel: Richard Zöllner
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 939
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.