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Forstamt Altenbeken (Bestand)
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Verwaltung, Personal und Dienstgrundstücke; Dienstgebäude und -wege; Grenzen, Grundbesitzveränderungen, Grundbücher und Katasterangelegenheiten; Vermessung und Taxation; Forstkultur; Holznutzung; Nebennutzung, Jagd und Fischerei; Forstschutz; Berechtigungen und deren Ablösung; Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, Statistik; Kriegswirtschaft.
Die Forsten des ehemaligen Forstamts Altenbeken gehörten bis 1803 zu den Landesforsten der Fürstbistümer Paderborn und Corvey mit Ausnahme des Gebiets des späteren Schutzbezirks (Unterforsts) Dahl. Von diesem gehörten die ehemaligen Distrikte "Obere und Untere Sundern" dem Stift Busdorf und der übrige Teil mit dem Stapelsberg des Unterforsts Neuwald dem Domkapitel zu Paderborn. Durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurden die Fürstentümer Paderborn und Corvey und die genannten geistlichen Korporationen aufgelöst. Paderborn fiel als Ausgleich für die an Frankreich abgetretenen linksrheinischen Gebiete an Preußen und Corvey an die Oranier. Beide Gebiete wurden 1807 dem Königreich Westfalen zugeordnet. Nach Abzug der Franzosen 1813 wurde von Preußen das Zivilgouvernement für die Länder zwischen Weser und Rhein errichtet und nach dem endgültigen Zuspruch dieser Länder an Preußen durch die Wiener Schlussakte 1815 die Neuordnung vorgenommen. Die Regierung Minden (Provinz Westfalen) wurde 1816 eingerichtet, das Forstwesen ab 1817 neu organisiert. Die Verwaltung der fürstbischöflichen Reviere oblag zunächst den Revierförstern und deren Vorgesetzten, den Amts- und Obervogten. Den Revierförstern unterstellt waren Dienstaufseher und Waldwärter. In der Zeit von 1804 bis 1807 unterstand die Försterei Neuhaus auf dem Wilhelmsberg der preußischen Forstkommission Hardehausen. Die französische Verwaltung des Königreichs Westfalen errichtete für das Weserdepartement die Konservation der Forsten und Gewässer zu Osnabrück. Dieser unterstanden auch die zum Fuldadepartement gehörigen Distrikte Höxter und Paderborn, somit die Inspektionen der Forsten und Gewässer zu Büren (Paderborn) und Höxter mit ihren nachgeordneten Behörden. Durch die Abtretung der Gebiete nördlich der Lippe an Frankreich im Jahre 1811 und die damit verbundene Auflösung des Weserdepartements wurden die Aufgaben der Inspektion Osnabrück von der zur Inspektion erhobenen bisherigen Unterinspektion Bielefeld übernommen. Dieser unterstanden jetzt die Distrikte Höxter, Paderborn, Rinteln und Bielefeld. Die Behörde wurde 1811 nach Rinteln verlegt und zur Konservation erhoben. Nach Abzug der Franzosen blieben die königlich westfälischen Einrichtungen zunächst in Kraft. Für die Forsten der ehemaligen Fürstentümer Paderborn und Corvey waren die Inspektion Paderborn und die seit 1814 in Personalunion verbundene Inspektion Höxter zuständig. Bei der Neuorganisation des Forstwesen 1817 ff. wurden die Inspektionen Hardehausen und Neuhaus eingerichtet, aber bereits 1830 wieder aufgelöst und die gesamten Aufgaben der neu eingerichteten Inspektion Paderborn übertragen (vgl. D 6 A Paderborn Nr. 8). Der Inspektion Neuhaus unterstand unter anderem die Oberförsterei Neuhaus (Forsthaus Wilhelmsberg), deren Sitz mit dem Bau des Forsthauses Durbeke 1830 nach Altenbeken verlegt wurde. 1832 erfolgte dann im Zuge der Neuordnung der Forstverwaltung die Bildung der Oberförsterei Altenbeken. Vorläufer der Oberförsterei war somit, soweit es das ehemals paderbornsche Gebiet betrifft, die Oberförsterei Neuhaus und soweit es das ehemals corveysche Gebiet betrifft, die 1840 mit der Oberförsterei Altenbeken vereinigte Oberförsterei Marienmünster. Dieses Revier hatte bis 1830 der Inspektion Hardehausen unterstanden. Die mit einem Forstmeister besetzte Inspektion als Instanz zwischen der Oberförsterei und der Regierung in Minden bestand bis 1869. Danach wurde die Oberförsterei Altenbeken dem Forstinspektionsbezirk Minden-Paderborn, ab 1.11.1899 dem Inspektionsbezirk Minden-Schaumburg (vgl. Amtsblatt der Regierung Minden von 1899 Nr. 966, S. 332) und ab 1.4.1912 wieder dem Inspektionsbezirk Minden-Paderborn unterstellt (vgl. M 1 Pr. Nr. 491). Der Oberförsterei nachgeordnet waren die von Förstern verwalteten Unterforste (Schutzbezirke). 1840 wurden die Oberförstereien Herstelle und Marienmünster aufgelöst. Das Revier Herstelle wurde der Oberförsterei Neuenheerse und das Revier Marienmünster der Oberförsterei Altenbeken zugeordnet, wobei letztere den bis dahin zu Herstelle gehörenden Bremerberg mit übernahm (vgl. M 1 III B Nr. 180). Die Oberförsterei Altenbeken übernahm ferner 1852 von Neuenheerse die Schutzbezirke Pömbsen und Dahl (vgl. M 1 III B Nr. 16 und 180). Es unterstanden somit in diesem Jahre der Oberförsterei Altenbeken die ursprünglich von der Oberförsterei Neuhaus übernommenen Forstreviere Buke, Bollerborn, Neuwald und Sandebeck, die Forstaufsehereien Neuenbeken und Schwaney und die später übernommenen Förstereien Bremerberg, Dahl und Pömbsen. 1879 wurde das Forstrevier Steinbeke für Bremerberg gebildet und die Förstereien Feldrom, Sachsenborn und Dedinghausen eingerichtet. Knapp ein Jahrhundert später, im Jahr 1965, bestand der Forstdistrikt Altenbeken aus den Betriebsbezirken Buke, Bollerborn, Kempen, Sandebeck, Neuwald, Steinbeke und Pömbsen. 1971 kam es dann zur Auflösung des Staatlichen Forstamts Altenbeken. Seine Zuständigkeiten gingen am 1.1.1972 auf das nach dem Landesforstgesetz vom 29.7.1969 neu gebildete Staatliche Forstamt Paderborn über. Am 1.7.2007 ist aus diesem und dem ehemaligen Staatlichen Forstamt Bad Driburg das Regionalforstamt Hochstift entstanden, das im Gebäude des Forstamts Bad Driburg in der Stiftstraße 15 in Neuenheerse untergebracht ist. Das letzte Paderborner Dienstgebäude Hinter den Zäunen 38 in Benhausen ist seit Anfang 2008 geschlossen.
Forstkassen:
Die zuständigen Forstkassen befanden sich in Paderborn (vgl. M 1 III B Nr. 16) und für das Revier Marienmünster in Brakel. Letztere wurde 1844 ff. mit der Kasse in Paderborn vereinigt (vgl. M 1 III B Nr. 180 und D 6 B Altenbeken Nr. 308). 1874 wurde in Altenbeken eine Unterrezeptur für die Schutzbezirke Bollerborn, Bremerberg, Pömbsen und Sandebeck eingerichtet (vgl. D 6 B Altenbeken Nr. 355).
Forstgerichte:
Das Revier Altenbeken liegt in den beiden Kreisen Paderborn und Höxter. Die Kreisgerichte dort waren auch für Forstfrevel zuständig. Aufgrund der Kabinettsorder vom 10. Juli 1844 wurde am 1. Oktober dieses Jahres eine Forstgerichtsdeputation in Buke für die Oberförstereien Altenbeken und Neuenheerse eingerichtet, gebildet aus Teilen der Gerichte zu Brakel, Büren, Nieheim und Fürstenberg (vgl. M 1 III B Nr. 18). Damit wurden diese beiden Oberförstereien aus der 1836 eingerichteten Deputation Atteln herausgelöst. Diese blieb zuständig für die Oberförstereien Hardehausen und Böddeken und die Privatforsten von Holtheim. Vor 1836 an gab es Forstgerichte zu Büren und Warburg. Die Forstgerichtsdeputation Buke übernahm 1844 aus der Deputation Atteln den zur Oberförsterei Neuenheerse gehörigen Schutzbezirk Asseln, aus dem Bezirk des Land- und Stadtgerichts Paderborn die zur Oberförsterei Altenbeken gehörigen Schutzbezirke Dahl, Neuwald, Altenbeken, Buke und den zu diesem Zeitpunkt noch zur Oberförsterei Neuenheerse gehörigen Schutzbezirk Schwaney. Die Forstgerichtsdeputation Buke übernahm ferner aus dem Bezirk des Land- und Stadtgerichts Nieheim die zur Oberförsterei Altenbeken gehörigen Schutzbezirke Sandebeck und Pömbsen und aus dem Bezirk des Land- und Stadtgerichts Brakel die zur Oberförsterei Neuenheerse gehörigen Schutzbezirke Altenheerse, Neuenheerse und Dringenberg.
Territorialentwicklung:
Um die Staatsforsten zu arrondieren, hatte unter der französischen Verwaltung um 1810 ein Grundstücksaustausch von je 100 ha mit dem Freiherrn von Haxthausen zu Dedinghausen stattgefunden, wobei die Forstparzellen Bok, Querholz, Brandigeberg gegen den Distrikt Spellerberg (Kanton Lippspringe) ausgetauscht wurden. Diese Arrondierung der Forsten wurde von der preußischen Verwaltung zwischen 1820 und 1830 abgeschlossen mit dem Austausch von Forstgrundstücken und anderem der Grafen von Oeynhausen und von Westphalen. Berghauptmann von Oeynhausen zu Reelsen kaufte 1857 einige Parzellen aus Oldenburg-Marienmünsterschen Forsten (vgl. M 1 III B Nr. 192). Ein Austausch im Schutzbezirk Pömbsen gegen den sogenannten Tillyschen Wald, auch gegen das Gut Bredelar wurde von von Oeynhausen abgelehnt (1882-1894).
Jagdrechte:
In den paderbornisch-lippischen Samtämtern Schwalenberg, Oldenburg und Stoppelberg hatten beide Fürstentümer Jagdrechte. Das Stift Corvey hatte Jagdberechtigungen, die sogenannte Lüchtringer und Brückenfelder Jagden, im jenseits der Weser gelegenen braunschweigischen Gebiet. Corvey hatte dort die Befugnisse, die Jagd zu exerzieren, jedoch nicht das Recht, sich des hohen Wildes zu bemächtigen, eine Einschränkung, für welche Braunschweig ein gewisses Deputat Wild an Corvey lieferte (vgl. M 6 Corvey-Höxter Nr. 691). Die Lüchtringer und Brückenfelder Jagden waren circa 1815-1820 an Kaufmann Henze in Holzminden verpachtet. 1836 wurden sie durch eine Kapitalzahlung abgelöst (vgl. Nr. 135).
Eine um 1980 verfasste Geschichte des ehemaligen Forstamtes Altenbeken befindet sich in der Akte D 6 B Altenbeken Nr. 464. Diese enthält auch eine kurze Reviergeschichte des ehemaligen Forstamtes Böddeken für die Jahre 1820 bis 1971, eine Geschichte des ehemaligen Forstamtes Paderborn der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe sowie eine Geschichte des Staatlichen Forstamtes Paderborn.
Registraturgeschichte
Der älteste Registraturplan um 1820 sah ein einfaches Literierungsschema vor (Lit. ... Nr. ). Er wurde 1841 von einem Registraturplan mit einem sehr komplizierten Signaturschema abgelöst (vgl. M 1 III B Nr. 7) (Kap. Tit. Sect. Lit. lit. Fach Nr. ), wobei Lit. und lit. nur selten ausgefüllt sind. Der Plan sah jeweils die Anlage einer Generalakte (Sect. I) und einer Spezialakte (Sect. II) vor. Häufig wurde jedoch nur eine Akte geführt, die die Bestimmungen und die Spezialfälle enthält, im Schema aber als Generalakte läuft. Die Vorakten wurden umsigniert und teilweise weitergeführt. Der Registraturplan von 1871 (vgl. D 79 Nr. 334) sah wiederum ein einfaches Schema vor (Tit. ... Nr. ). Die Titel sind mit römischen, die Nummern mit arabischen Zahlen gekennzeichnet. Die Titel bedeuten, ähnlich wie in der vorhergehenden Schicht die Kapitel, die Sachgruppen der Akten. Auf diesen Registraturplan wurde die gesamte Registratur umgestellt und neu signiert, so dass auf zahlreiche Akten alle drei Schichten erkennbar sind. Etliche Akten sind auch über alle drei Schichten geführt worden. Dieser Registraturplan, der erst 1956 abgelöst wurde, war für eine Neuordnung brauchbar, zumal die Ordnung in der Lagerung weitgehend erhalten war, obwohl die Akten auf dem Boden des Forstamtes gelegen hatten und daher häufig Beschädigungen aufweisen. Innerhalb der Titel jedoch musste die Ordnung wiederhergestellt werden. Da weitere in den Forstämtern Altenbeken und Paderborn in Stehordnern aufbewahrte Akten übernommen wurden, die die Hauptmasse der Akten von etwa 1925 bis 1965 enthält, wurden, um ein Einarbeiten in das Findbuch zu vereinfachen und die Lagerung einfach anschließen zu können, die Springnummern belassen.
Verzeichnung
Das vorliegende Findbuch verzeichnet Akten der Zugänge 33/1970, 125/2004, 1027/2006, 125/2004, 71/2007 und 89/2009 und umfasst archivwürdige Unterlagen des Forstamtes aus der Zeit von circa 1804 bis 1967. Akten der Forstinspektionen Hardehausen und Paderborn wurden dem Bestand D 6 A Paderborn (Nr. 216-221), eine Akte der Domänenrezeptur (Forstrezeptur) Corvey dem Bestand M 6 Corvey-Höxter (Nr. 691) und ein vollständiges sowie ein unvollständiges Repertorium nach dem Registraturplan von 1871 dem Bestand D 79 (Nr. 334-335) zugeordnet. Eine Vorakte der Oberförsterei Neuhaus (Wilhelmsberg) wurde dem Bestand D 6 A Paderborn entnommen und als Nr. 439 dem Bestand D 6 B Altenbeken zugefügt. Eine Handakte des Justizrats Predeck (Nr. 413), zwei vor 1840 abgeschlossene Akten der Oberförsterei Marienmünster (Nr. 127 und Nr. 135) und drei vor 1815 abgeschlossene Akten (Nr. 440-442) sind im Bestand verblieben. Kassiert wurden etwa zwei Fach nicht aufhebenswerter Belege, die trotz der bereits vor der Übernahme im Forstamt erfolgten Kassation im Bestand verblieben waren, außerdem sechs Akten Einzelfälle von Holzverkäufen.
Folgende Karten und Pläne des Zugangs 125/2004 wurden in den Bestand D 73 (Allgemeine Kartensammlung) überführt:
D 73 Nr. 4/18581: Karte des Kreises Höxter im Regierungsbezirk Minden (nach den Katasterkarten bearbeitet) (o. D.)
D 73 Nr. 5/6647: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Buke: Fluren 12 und 13 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6648: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Buke: Fluren 11 und 2 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6649: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Altenbeken: Fluren 4 und 5 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6650: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Altenbeken, Flur 5, und des Gemeindebezirks Buke, Flur 4 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6651: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Kempenfeldrom, Flur 3, und des Gemeindebezirks Altenbeken, Flur 4 (1927)
D 73 Nr. 5/6652: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Sandebeck, Flur 3, und des Gemeindebezirks Kempenfeldrom, Flur 3 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6653: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Altenbeken, Flur 3 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6654: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Altenbeken, Flur 1 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6655: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Altenbeken, Flur 2 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6656: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Lippspringe, Flur 20 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6657: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Lippspringe, Flur 18 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6658: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Neuenbeken, Flur 4 (um 1927)
D 73 Nr. 5/6659: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Dahl, Flur 9 (um 1931)
D 73 Nr. 5/6660: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Altenbeken (um 1913)
D 73 Nr. 5/6661: Spezialkarte für den Forstamtsbezirk Altenbeken: Plan des Gemeindebezirks Altenbeken (um 1913)
Parallelüberlieferung
Gegenakten zum Bestand D 6 B Altenbeken finden sich in den Beständen M 1 III B (Regierung Minden, Forstregistratur) und D 6 A Paderborn und Hardehausen (Forstinspektionen).
Abschließende Bemerkungen
Es ist zu zitieren: D 6 B Altenbeken Nr.
Detmold, 1.6.1973
gez. R. Müller-König
93 Kartons = 530 Archivbände (1344-1800) 1804-1969. - Findbuch: D 6 B Altenbeken.
Bestand
German
Hesmer, Herbert, Wald und Forstwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Bedingtheiten, Geschichte, Zustand, Hannover 1958.
Ludger Dilla, Die Rechtsverhältnisse an den Wegen des Forstamts Altenbeken, Staatsarchiv Detmold D 71
Herbert Hesmer, Wald- und Forstwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, Hannover 1958
Wilhelm Kohl und Helmut Richtering, Behörden der Übergangszeit 1802-1816, Münster 1964
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.