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Papst Pius V. bestätigt Balthasar von Dernbach als Abt von Fulda;
Balthasar hat diese Amt nach dem außerhalb der Kurie erfolgten Tod seines
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1561-1570
1570 Juni 26
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle an Hanfschnur
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud Sanctumpetrum anno incarnationis Dominice millesimoquingentesimo septuagesimo sexto Kalendas Iulii pontificatus nostri anno quinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Pius V. bestätigt Balthasar von Dernbach als Abt von Fulda; Balthasar hat diese Amt nach dem außerhalb der Kurie erfolgten Tod seines Amtsvorgängers Wilhelm [Hartmann von Klauer zu Wohra], Abt von Fulda, gemäß dem zwischen der deutschen Nation (nationem Germanicam) und dem heiligen Stuhl abgeschlossenen Konkordat durch Wahl durch den Konvent erlangt; die Wahl war unter Teilnahme der zur Wahl Berechtigten ordnungsgemäß zustande gekommen; bei seiner Wahl war Balthasar bereits Dekan und Mönch des Klosters. Balthasar wurde nach Mehrheitswahl einstimmig (per viam scrutinii concorditer) in das vakante Amt gewählt, hat die Wahl angenommen und sich dann an das Konsistorium gewandt, um vor dem Papst um Bestätigung zu bitten. Der Papst bestätigt ihn nach Beratung im Konsistorium und überträgt ihm die volle geistliche und weltliche Leitungsgewalt über das Kloster Fulda; er befiehlt ihm, die Wahl anzunehmen und seinen Amtsverpflichtungen getreulich nachzukommen. Ausstellungsort: Rom, St. Peter. Summi dispositione rectoris. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Auf der Plica unten rechts: (D. de Pirotis / VII).
Auf der Plica links: (d 10 Iulii 9 / DX [?]).
Auf der Plica unter den Siegelschnüren: (A. Ruspot).
Unter der Plica links außen: (Iulii).
Unter der Plica links: (XVI [?] [grossi] / M. de Cuciso / Reg. Lebrando [?] Hinricus [?] pro magistris [?]).
Unter der Plica links auf der Innenseite: (C. Caui pro communi sol [?] in alia [......] [?] pro istam / A. Moronus).
Unter der Plica links auf der Innenseite: (Ca XVI ve [?]).
Unter der Plica unter den Siegelschnüren: (Pa. Barengus / R. Beliolius / A. Portigianus).
Unter der Plica rechts: (Petrus Mates pro communi sol in alia / Nandis [?] Concllunus [?] / N. Sassetta pro communi solvit die XX Decembris 1569 / Laudius Concellarius pro communi solvit in alia sub die 20 Decembris 1569 quod sufficit [?] / P. Magius / Alexander de Romaulis pro communi solvit in alia).
Auf der Rückseite in der Mitte: (H. registrata Cuminus [?]).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend: (S. Martignonus / I. Cessus [?]).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend am Rand: (R. Beliolius).
Auf der Rückseite: (D. Avila protonotarius).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.