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Fideikommiß-Prozeß der Freiherrn von Bicken vor dem Reichshofrat, Band 5
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 38 Nr. 1 Band 5
E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.9. Adel und adlige Güter
1790-1803
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen der Landesregierung zu Dillenburg mit dem Unterdirektorium zu Siegen sowie mit Reichshofratsagenten und mit diversen Kommissionsmitgliedern wegen des Fideikommiß-Prozesses, wegen des Bickischen Zehnten, wegen der Bickenschen Aktiv- und Passivschulden und wegen der Bickenschen Erbinteressenten; Abschriften von Suppliken sowie Reichshofratsbeschlüssen und -protokollen im Rechtsstreit zwischen den Bickenschen Erben einerseits und den Inhabern der Bickischen Fideikommiß-Güter bzw. Klingspor & Konsorten andererseits von 1766-1788; Prozessunterlagen und Notariatsinstrumente; Namensverzeichnis der Schenckischen Zehntinteressenten; Notariatsinstrument über einen Kaufbrief der Eheleute Johann Hermann Schenck von Schweinsberg und Anna Elisabeth Schenck, geborene von Hattstein, vom 10.09.1632 betreffend einen Erbkauf des Zehnten in der Wampelhäuser Gemarkung (1791); Verzeichnis der an den Justizrat von Preuschen abgegangenen Regierungsakten zum Bickischen Fideikommißstreit; Supplik der Gemeinden Salchendorf und Irmgarteichen wegen des Beitrags zu den Bickischen Prozesskosten (1793); Gesuche der Gemeinde Feuersbach um Erteilung einer Resolution betreffend den so genannten Bickischen Fruchtzehnten (1800); Abschrift eines Testaments des Freiherrn Friedrich Wilhelm von Bicken vom 19.05.1732. Korrespondenten u.a.: von Preuschen (Dillenburg), Hofratspräsident und Kanzleidirektor von Franckenstein (Mainz, Aschaffenburg), Justizrat M. Dresler (Siegen), Dr. Alexius Bachmann (Wetzlar), Domdechant Freiherr von Fechenbach (Mainz), Diesterweg (Freudenberg), Kanzlist Müllens (Siegen), Regierungsdirektor von Bellmont (Erfurt), Notar Ludwig Friedrich Doerr (Dillenburg), Reichshofratsagent von Matolay (Wien), Reichshofratsagent Merk (Wien), Regierungsrat Arnold (Dillenburg), Vorsteher Johann Ebert Schäffer (Feuersbach), Freiherr von Waldbott-Bassenheim-Bornheim (Kamberg), Freiherr Spaen de Hardenstein (Kleve), Strecker (Erfurt).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.