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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem holstein-gottorfischen Generalleutnant Gerhard Graf von
Dernath (von der Nath)
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Enthält: Korrespondenz vom 3. Oktober 1700 bis 25. August 1710, u.a. zu folgenden Inhalten: zum Abmarsch der Truppen nach Holstein (1700); zur Desertion des holsteinischen Musketiers Johan Jacob Scheer nach Bremen-Verden und dessen Auslieferung (1701, auch Schreiben des holsteinischen Offiziers Hercules an Gyllenstierna vom 3. April 1701 dazu (mit Anlage)); zur Inhaftierung des Musketiers Delventhal aus Rotenburg wegen Anwerbung in holländische Kriegsdienste (1708); zur Bestallung des ehemals in schwedischen Diensten stehenden Kapitäns von Schütz in holsteinische Dienste (1708); zur Verhaftung und Auslieferung des nach Freiburg geflohenen holsteinischen Deserteurs Jürgen Böhm (1710)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Dernath (von der Nath), Gerhard Graf von, Generalleutnant, holstein-gottorfischer Scheer, Johan Jacob, Deserteur, holsteinischer Hercules, N.N., Offizier, holstein-gottorfischer Delventhal, N.N., Musketier, Rotenburg Schütz, N.N. von, Kapitän Böhm, Jürgen, Deserteur, holsteinischer
Korrespondenz, Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur Deserteure, holsteinische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.