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Auseinandersetzung um das Recht zur Vergabe von Präbenden (Ius turni)
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Domkapitel Minden - Akten >> 2. Präbenden, Oblegien, Obödientien, Testamente und Nachjahre >> 2.4. Domherren
1605-1709
Enthaeltvermerke: Enthält: Vergabe der Präbende des + Heinrich von Hovelich durch Papst Paul V. an Matthias Georg von Hoite 1605 desgleichen nach dem Tode des Heinrich Julius Herzog von Braunschweig an Otto von Langen 1606 Vergabe der Präbende des Johann Eberhard Steding (nach Totschlag an dem Amtmann von Pinneberg und Begeben außer Landes zu Studien) durch den Turnarius Jan Gerhard von Ledebur an Dietrich Klencken zu Renkhausen 1618 Domdechant Bernhard von Mallinckrodt (oder W. von Kerssenbrock) zum Übergang des Vergaberechts des Papstes in den päpstlichen Monaten an den Kurfürsten (von Köln) 1626 Nichtbeachtung der Urkunde des Papstes Urban VIII.: Präbende für Johann Eberhard von Neheim (nach Tod des Johann von Cappel), Reklamierung des Besetzungsrechts seitens des Domkapitels: Vergabe an Christian von Plettenberg 1633 Anspruch des Johann Dietrich Ledebur auf die Vergabe der durch den Tod des Dietrich Klencke erledigten Präbende 1637 Vollmacht des Jost von Dincklage zur Resignation der Präbende für Johann Heinrich Vincke 1639 Caspar Adam Schele wegen Nichtinanspruchnahme des Besetzungsrechts seitens des Papstes nach dem Tod des Stephan Schenking zu Bevern, Vergabe an Goswin von Ketteler 1644 Vergabe der Präbende durch den Turnarius Heinrich Alexander Wrede (nach dem Tod des Godfried Recke) an Jodocus Arnold Cappel 1649 desgleichen durch Christoph Bernhard von Galen (nach dem Tod des Heinrich Alexander Wrede) an Wilhelm von der Reck zu Steinfurt 1668 Anordnung des Kurfürsten wegen Teilnahme eines Mitgliedes der Regierung bei der Vergabe der Prälaturen und Dignitäten, Inanspruchnahme eines Bestätigungsrechts 1691 Vergabe der Dompropstei nach dem Tode des Johann Adrian von Wendt durch den Turnarius Heinrich Wilhelm von Wendt an Heinrich Diederich Westphalen 1695 Verleihung einer Anwartschaft durch den Kurfürsten an Hermann Friederich Graf zu Hohenzollern, Obrist und Kommandant des Markgräflich Bayreuthischen Regiments 1697 Vergabe der Präbende nach dem Tod des Christoph Ludolf von Münchhausen durch den Turnarius Dietrich Anton von Velen an Christian Philipp von Schele 1700 desgleichen nach dem Tod des Christoph Bernhard Johann von Valcke durch den Turnarius Johann Dietrich von Vincke an Jobst Heinrich von Oer 1703 Vorbehalt der Bestätigung des Königs für den Verzicht des Matthias Christoph von Nehem zugunsten seines Bruders Otto Heinrich Ferdinand Ludwig 1703 Heimfall des Besetzungsrechts an das Domkapitel nach dem Tod des Michael Godfried von Valcke, Auseinandersetzung zwischen dem Turnarius von Münchhausen und dem Oberheroldsmeister und Kämmerer Marschall von Bieberstein 1709
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.