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Tektonik >> STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 >> Auswärtige und Bundes-Angelegenheiten >> Auswärtige Angelegenheiten
Laufzeit: 1648 - 1740, 1766, 1800 - 1883
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
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Vorwort
Behördengeschichte
Bereits seit dem frühen 17. Jahrhundert unterhielt Brandenburg bei den Vereinigten Niederlanden bzw. der Republik der Vereinigten Niederlande eine feste diplomatische Vertretung. <1> Ein rechtlicher Rahmen für die außenpolitischen Handlungsspielräume lässt sich in Form eines aktiven und passiven Gesandtschaftsrechts aus dem Bündnisrecht des Westfälischen Friedens von 1648 ableiten. Dem Kabinettsministerium unterstand der Aufgabenbereich für auswärtige Angelegenheiten. <2> Es gab zwar bereits sehr früh konkrete Regularien für das Gesandtschaftswesen, eine ausgearbeitete Gesamtkonzeption und ein Finanzierungssystem gab es jedoch erst ab 1722/23. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurden es in erster Linie Sondergesandtschaften mit einzelnen, klar umrissenen Aufträgen eingerichtet. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde der Aufenthalt der Gesandten länger, oftmals gab es dazu parallel Sondergesandtschaften.
Durch das "Publikandum betreffend die veränderte Verfassung der obersten Staatsbehörden der preußischen Monarchie" vom 16. Dezember 1808 wurde das Kabinettsystem zugunsten selbständiger Fachministerien reformiert und ein Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten begründet (GStA PK, III. HA MdA). Diesem oblag die geschäftliche Leitung des gesamten völkerrechtlichen Verkehrs, also die Vertretung der Rechte und Interessen des preußischen Staates gegenüber anderen Staaten. Vom Ministerium ressortierten im Ausland die Gesandtschaften und Konsulate, so auch die preußische diplomatische Vertretung in Den Haag. <3>
Die Gesandtschaft in den Den Haag war nicht nur wegen der dynastischen Verbindungen von Bedeutung. Zwischen der Hohenzollern-Dynastie und den Erbstatthaltern gab es vielfach verwandtschaftliche Beziehungen. Nach dem Tod Wilhelms von Oranien 1702 erhob der brandenburgische Kurfürst als ein direkter Abkömmling daher Anspruch auf die niederländischen Besitzungen. Der Kampf um das Oranische Erbe konnte erst mit dem Frieden von Utrecht beigelegt werden. <4>
Wie alle diplomatischen Vertretungen hatte auch die brandenburg-preußische Vertretung in Den Haag die Aufgabe, den zwischenstaatlichen Verkehr zwischen beiden Staaten zu regeln, hier war außerdem der Überseehandel wichtig. Weiterhin hatte sich die Gesandtschaft der Belange und Probleme sowie der Anliegen und Wünsche einzelner Personen und privater Einrichtungen im zwischenstaatlichen Rechtsverkehr anzunehmen. Die ständige Vertretung wurde nur während der französischen Besetzung der Niederlande und während der Batavischen Republik von 1795 bis 1815 unterbrochen. Mit der Gründung des Königreichs der Vereinigten Niederlande (auch: Vereinigtes Königreich der Niederlande, ab 1830, nach Abtrennung der südlichen Gebiete als Königreich der Niederlande bezeichnet) wurde die preußische Prinzessin Friederike Luise Wilhelmine (1774-1834) zur Königin. <5>
Mit der Bildung des Norddeutschen Bundes 1866 und dann des Deutschen Reiches 1871 wurden die preußischen auswärtigen Beziehungen in die Zuständigkeit des Norddeutschen Bundes bzw. des Deutschen Reiches überführt. Damit wurden auch die preußischen Gesandtschaften in die Dienste des Deutschen Reiches überstellt und die Gesandten des Königreichs Preußen zu Gesandten des Norddeutschen Bunds bzw. zu Reichsgesandten ernannt. <6> Schriftgut der Gesandtschaft nach 1866/70 befindet sich heute daher überwiegend im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts.
Residenten und (außerordentliche) Gesandte
1647-1649: Christian Molle [auch: Moll, Moller] <7>
ca. 1649-1669: Johann Copes (gest. 1669), Resident <8>
1651-1661: Dr. Daniel Weimann (1621-1661) als envoyé extraordinaire <9>
1670-1681: Werner Wilhelm Blaspiel (1621/22-1681) und Dr. Matthias Romswinckel (1618-1699) <10>
1672-1675: Gerhard Bernhard von Pölnitz (1617-1679) als Militär-Attaché' für die Verhandlung einer Allianz <11>
1681 Friedrich Wilhelm von Diest (1647-1726) <12>
1688-1690: Heinrich von Diest <13>
1690-1710. Wolfgang Heinrich von Schmettau (1648-1711) <14>
1702 Samuel von Cocceji (1679-1755) <15>
1711-1713 Dr. jur. Arnold Richard Hymmen (1672-1738) als envoyé extraordinaire <16>
1710-1730 Daniel Meinertzhagen [auch: Meinerzhagen; Meintershagen] (1675-1730) <17>
1730-1734: Johann Gerhard Meinertzhagen [auch: Meinerzhagen, Meintershagen] <18>
1734-1739 Abraham Georg Luiscius (1693-1740) <19>
1739-1741 Johann Peter von Raesfeld (1678-1764) <20>
1741 Gottfried Andreas Adriani de Groot <21>
1742-1745 Otto Christoph von Podewils (1719-1781) <22>
1745-1749 Christoph Heinrich Ammon <23>
1747-1751 Du Commun, Geschäftsträger <24>
1751-1763 Bruno van der Hellen (1718-1793) <25>
1763-1788 Friedrich Wilhelm von Thulemeyer (1735-1811) <26>
1788 Philipp Carl von Alvensleben (1745-1802) als envoyé extraordinaire <27>
1790-1795 Dorotheus Ludwig von Keller <28>
1795-1796 von Bielfeld, Legationssekretär <29>
1803-1806 von Caesar, envoyé extraordinaire <30>
1807/08 Johann Emanuel Küster, Anleiheverhandlungen <31>
1809/10 Friedrich Wilhelm Ernst von Knobelsdorff <32>
1814-1816 Carl Christian Friedrich Georg von Brockhausen (1767-1829) <33>
1816-1822 Franz Ludwig von Hatzfeldt <34>
1824-1827 Friedrich Heinrich Leopold von Schladen <35>
1827-1832 Friedrich Ludwig III. Truchseß zu Waldburg-Capustigall <36>
1832-1835 Joachim Carl Ludwig Mortimer von Maltzan (1793-1843) <37>
1835-1842 Hermann Friedrich von Wylich und Lottum (1796-1847) <38>
1842-1860 Hans Carl Albrecht von Koenigsmarck (1799-1876) <39>
1862-1863 Alphons Heinrich von Oriola <40>
1863-1868 Wilhelm Heinrich Ludwig von Perponcher-Sedlnitzky (1819-1893), ab 1868 Gesandter des Norddeutschen Bundes <41>
Bestandsgeschichte
Die heute im GStA PK verwahrte Überlieferung zur preußischen Gesandtschaft in Den Haag umfasst den Zeitraum 1648 bis 1885. Erste Ablieferungen der Gesandtschaftsunterlagen gelangten 1862 ins Staatsarchiv; sie umfassten nur Schriftgut aus dem Zeitraum 1814 bis 1839. <42> Die preußischen Gesandtschaften wurden 1869 vom Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten angewiesen, Schriftgut an das Staatsarchiv abzugeben. <43> Ende April 1873 wurden insgesamt 83 Aktenpakete angeliefert, darunter auch 24 Akten der Gesandtschaft in Den Haag. Sie wurden zunächst nur summarisch als "Politische Korrespondenz 1814-1860" und "Handels-, Zoll- und Schifffahrtssachen 1848-1857" erfasst. <44> Weitere Zugänge erfolgten 1886. <45>
Das erste Repertorium erstellte Dr. Richard Doebner (1852-1911), der von 1885 bis 1895 am Geheimen Staatsarchiv tätig war. <46> In der Übersicht über die Bestände von 1934 wird im Sammelbestand I. HA Rep. 81 Gesandtschaften (Residenturen) und (General-) Konsulate die Überlieferung zur Gesandtschaft in Den Haag genannt und eine Laufzeit von 1648 bis 1885 angegeben. <47>
Im II. Weltkrieg wurden die Bestände des Geheimen Staatsarchivs in die Salzbergwerke von Staßfurt und Schönebeck verbracht. Dazu gehörte auch die Bestandsgruppe I. HA Rep. 81 Gesandtschaften und Konsulate und somit auch das Schriftgut der Gesandtschaft Den Haag. Nach Ende des Krieges wurden dieses Kulturgut von der Sowjetunion beschlagnahmt und nach Moskau überführt. Die Rückgabe der beschlagnahmten Archivalien des Geheimen Staatsarchivs an die Regierung der DDR erfolgte in den 1950er Jahren, als Standort des Archivs wurde das "Karteihaus der Landesversicherungsanstalt Merseburg in Sachsen-Anhalt" ausgewählt. Die administrative Unterstellung erfolgte unter das Zentrale Staatsarchiv Potsdam, Zweigstelle Merseburg. <48> 1967 wurde dort die Trennung der Gesandtschafts-Überlieferung nach sogenannten Gesellschafts-Epochen' vorgenommen. Das Schriftgut der Gesandtschaft Den Haag wurde mit Stichjahr 1807/08 in zwei Teilbestände getrennt. <49>
Im Zuge der Wiedervereinigung erfolgte 1990 die Rückführung der Archivalien in die Zuständigkeit des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz. <50> 2005 fiel die Entscheidung, den Gesamtbestand I. HA Rep. 81 Gesandtschaften (Residenturen) und (General-) Konsulate nach 1807 als Einzelbestände der verschiedenen Gesandtschaften etc. provenienzgerecht aufzustellen, so dass die vorliegenden Archivalien nun unter der Bestandsbezeichnung "GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Den Haag nach 1807" firmierten und dieser Bestandsteil in die Datenbank Augias eingepflegt wurde. 2016 wurde auch der Findbehelf (Karteikarten) des älteren Teilbestands (vor 1807) von einer Schreibkraft retrokonvertiert. 2018 wurde die 1967 vorgenommene Trennung des Bestands wieder rückgängig gemacht, um die Kontinuität der Provenienz hinsichtlich Tätigkeit und Personal wieder sichtbar zu machen. <51> Im November 2020 wurde bislang nicht verzeichnetes Archivgut, das im Westhafen-Magazin zusammen mit weiterem Schriftgut aus der Zuständigkeit des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten in mehreren Kartons verwahrt wurde, gesichtet und entsprechende Archivalien wurden diesem Bestand zuordnet. Bei der Revision im Jahr 2021 wurden für Personen, Körperschaften sowie Orte und Flüsse nach Möglichkeit Angaben aus der Normdatenbank GND gemacht. Der Bestand wurde neu klassifiziert, Titel wurden modernisiert und Bandreihen zusammengeführt. Außerdem wurde nach numeruns currens neu signiert.
Im Bestand befanden sich 8 VE, die nicht zum Sprengel des GStA PK gehören. Es waren Teile der Überlieferung der im Jahr 1871 aufgelösten Gesandtschaft des Großherzogtums Baden in den Niederlanden (1843 bis 1871). Diese Archivalien wurden zuständigkeitshalber an das Generallandesarchiv Karlsruhe abgegeben.
Anmerkungen
<1> Für die Vertretung des Kurfürstentums ist der Bestand GStA PK, I. HA GR Rep. 34, für das Königreich Preußen in den Niederlanden der Bestand GStA PK, I. HA Rep. 96 grundlegend. Berichte des bedeutenden preußischen Gesandten am Hof der Erbstatthalter, Friedrich Wilhelm von Thulemeyer [auch: Thulemeier] liegen zum Teil gedruckt vor Robert Fruin/Hermann Theodor Colenbrander (Hrsg.): Dépêches van Thulemeyer 1763-1788, Amsterdam 1912; GStA PK, VI. HA, Nl Thulemeier, F. W. v.; Wanda von Puttkamer: Friedrich Wilhelm von Thulemeyer, gezant van Frederik den Grooten in Den Haag (1763-1781), in: Haagsch Maandblad 1935, S. 429-438.
<2> Vgl. Hübler, Bernhard: Die Magistraturen des völkerrechtlichen Verkehrs (Gesandtschafts- und Konsularrecht) und die Exterritorialität, Berlin 1900. Althoff, Frank: Geheimhaltung von Staatsaktionen. Die Regierung aus dem Kabinett als Mittel der friderizianischen Außenpolitik, in: Jürgen Kloosterhuis (Hrsg.): Streifzug durch Brandenburg-Preußen: Archivische Beiträge zur kulturellen Bildungsarbeit im Wissenschaftsjahr 2010 (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, Arbeitsberichte 14), Berlin 2011, S. 125-148.
<3> Vgl. Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Bestand 210 Nr. 11299: Akkreditierung preußischer Gesandter am nassauischen Hof, 1816-1866.
<4> 1702 beanspruchte Friedrich Wilhelm I. die oranischen Grafschaften Lingen und Moers (seit 1707 Fürstentum), 1713 wurde ihm auch das sogenannte Oberquartier des Herzogtums Geldern Preußen zugesprochen. Vgl. Heinz Duchhardt: Gleichgewicht der Kräfte, Convenance, Europäisches Konzert, Friedenskongresse und Friedensschlüsse vom Westfälischen Frieden bis zum Wiener Kongress, Darmstadt 1976; Georg Mölich / Veit Veltzke / Bernd Walter: Rheinland, Westfalen und Preußen - eine Beziehungsgeschichte, Münster 2011.
<5> Vgl. Horst Lademacher: Geschichte der Niederlande. Politik - Verfassung - Wirtschaft, Darmstadt 1983.
<6> Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes Band 1868, Nr. 2, Seite 6-8; Huber: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789. Bd. III, S. 658-661; Sasse, Heinz Günther: Die Gründung des Auswärtigen Amtes 1870/71, in: Auswärtiges Amt (Hrsg.): 100 Jahre Auswärtiges Amt 1870-1970, Bonn 1970.
<7> Vgl. Repertorium der diplomatischen Vertreter aller Länder, Bd. 1, S. 46; hier auch Angaben zu weiteren kurzen sowie Sonder-Gesandtschaften.
<8> Legutke, S. 98.
<9> Ferdinand Hirsch: Weimann, Daniel, in: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 41, Leipzig 1896, S. 494-500.
<10> GStA PK, I. HA Rep. 9 Z Lit. G, Fasz. 1 und Fasz. 2; ebd., I. HA GR, Rep. 34, Nr. 5866; GStA PK, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 1081 bis Nr. 1086, Legutke, S. 98 f.
<11> https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Bernhard_von_P%C3%B6lnitz [jüngster Abruf 24.02.2021]
<12> Legutke, S. 99; Genealogisches Handbuch des Adels, Band B VIII, Limburg 1968, S. 25 f.
<13> Legutke, S. 99.
<14> Legutke, S. 99.
<15> Straubel, Bd. 1, S. 172.
<16> Straubel, Bd. 1, S. 451; Legutke, S. 99.
<17> GStA PK, I. HA GR, Rep. 9 AV, C Nr. 1 b 3 Fasz. 17; I. HA GR, Rep. 36, Nr. 2189; ebd., I. HA GR, Rep. 63, Nr. 969 und Nr. 1016; ebd., I. HA Rep. 96, Nr. 2 B.
<18> GSt APK, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 6950.
<19> Vgl. GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 2 C vol. I und vol. II; https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-abraham-georg-luiscius-1708 [jüngster Abruf 24.02.2021].
<20> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 2 D und Nr. 37 A, A 1 und A2; Straubel, Bd. 2, S. 766.
<21> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 37 B.
<22> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 37 D; Reinhold Koser: Podewils, Otto Christoph Graf von, in: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Bd. 26, Leipzig 1888, S. 351 f.; Straubel, Bd. 2, S. 746.
<23> GStA PK, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 7010; ebd., I. HA Rep. 96, Nr. 37 E bis M.
<24> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 38 A bis C.
<25> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 38 F bis O, und Nr. 39 A bis H; zu Werken mit seiner Beteiligung vgl. affiliate_fct_role_normdata:("http://d-nb.info/gnd/100291716_1_affiliate_fct_involved") - Deutsche Digitale Bibliothek (deutsche-digitale-bibliothek.de) [jüngster Abruf 04.03.2021].
<26> GStA PK,I. HA Rep. 96, Nr. 39 L bis O, und Nr. 40 A bis H, und Nr. 41 A bis J, und Nr. 42 A bis J; und Nr. 152 G und H; ebd., VI. HA Nl. Thulemeyer; Straubel, Bd. 2, S. 1116.
<27> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 152 J, 2 Bde.; Straubel, Bd. 1, S. 8.
<28> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 152 L - M, und Nr. 153 O bis R; Straubel, Bd. 1, S. 481 f.
<29> GStA PK, I. HA Rep. 96, Nr. 153 S und T; Repertorium der diplomatischen Vertreter aller Länder, Bd. 3, S. 333.
<30> Repertorium der diplomatischen Vertreter aller Länder, Bd. 3, S. 334.
<31> Repertorium der diplomatischen Vertreter aller Länder, Bd. 3, S. 334.
<32> Repertorium der diplomatischen Vertreter aller Länder, Bd. 3, S. 334.
<33> v. Hartmann: Brockhausen, Karl Christian von, in: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Bd. 3, Leipzig 1876, S. 340; Brockhusen-Justin, Hans Joachim von: Carl Christian Friedrich von Brockhausen. Ein preußischer Staatsmann um die Wende des XVIII. Jahrhunderts, dargestellt auf Grund der Gesandtenberichte des preußischen Geheimen Staatsarchivs, Greifswald 1927. Grypa, S. 409.
<34> Constantin von Wurzbach: Hatzfeld, Franz Ludwig, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, 8. Theil, Wien 1862, S. 52; Grypa, S. 411.
<35> Vgl. GStA PK, VI. HA Nl Schladen, F. H. L. v.; Bailleu, Paul: Schladen, Friedrich Heinrich Leopold von, in: Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. 31, München 1890, S. 324-325; Grypa, S. 477; Ledebur, Leopold von: Mittheilungen aus den nachgelassenen Papieren eines preußischen Diplomaten [1779-1796], Berlin 1868, online bei google books.
<36> GStA PK, III. HA MdA, ZB Nr. 1071.
<37> GStA PK, VI. HA Maltzan, Mortimer Graf von; ebd., I. HA Rep. 90, Nr. 891; ebd., I. HA Rep. 100, Nr. 175. Struckmann, S. 160f.; Grypa, S. 412.
<38> GStA PK, VI. HA, Nl Wylich und Lottum, F. K. H. v.; Grypa, S. 412.
<39> Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_K%C3%B6nigsmarck#cite_note-2 [jüngster Abruf 10.03.2021]; Königsmarck, Hans Karl Albrecht Graf von, in: Die Sprache der Monarchie, hrsg. v. Akademienvorhaben "Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)", Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 3 vom 03.12.2020. https://actaborussica.bbaw.de/v3/P0002765 [jüngster Abruf 10.03.2021]; Grypa, S. 412.
<40> GStA PK, III. HA MdA, ZB Nr. 901 und Nr. 902; Grypa, S. 413.
<41> https://de.wikisource.org/wiki/Ernennung_von_Bundesgesandten_bei_ausw%C3%A4rtigen_M%C3%A4chten._Vom_21._Februar_1868 [jüngster Abruf 05.03.2021]; vgl. Grypa, S. 413
<42> GStA PK, I. HA Rep. 178, Nr. 1952: fol 46v.
<43> GStA PK, VI. HA Nl. Friedländer, G., Nr. 13, fol. 6; ebd. I. HA Rep. 178, Nr. 1952: fol 38, 216, 221.
<44> Vgl. GStA PK, I. HA Rep. 178, Nr. 1974, fol. 18, 119, 122, 124.
<45> Akzessionsjournal I. HA Rep. 178 B, Nr. 2378: Akz. 226/1886.
<46> [Nachruf], in: Neues Archiv für sächsische Geschichte und Altertumskunde 33 (1912), S. 215; Eckart / Wegeleben: Archivalien und Archive Preußens, S. 186.
<47> Vgl. Übersicht über die Bestände des Geheimen Staatsarchivs, S. 83.
<48> Vgl. Klauschenz, Rita: Verschleppt, zurückgeführt oder noch verborgen? Von der Sowjetunion beschlagnahmte Archivalien des Geheimen Staatsarchivs PK, in: Verlagerung und Verbringung von Kulturgütern infolge des Zweiten Weltkrieges und ihre Rückführung. (Veröffentlichungen der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste 4). Magdeburg 2007, S. 143-170.
<49> GStA PK, I. HA Rep. 178 E, Nr. 168: Arbeitsbericht über die durchgeführten Abgrenzungsarbeiten im II. Quartal 1967. Kohnke: Bestandsabgrenzung und Bestandsbildung.
<50> GStA PK, I. HA Rep. 178 E, Nr. 168: Arbeitsbericht über die durchgeführten Abgrenzungsarbeiten im II. Quartal 1967. Kohnke: Bestandsabgrenzung und Bestandsbildung.
<51> Vgl. GStA PK, TgbNr. 9183/18 (Registratur C 1/1/1).
Quellen- und Literaturhinweise:
- GStA PK, I. HA GR Rep. 34, Klassifikationspunkt 04.02.31.03.01.02.02
- GStA PK, I. HA GR Rep. 9 AV
- GStA PK, I. HA GR Rep. 11 Akten
- GStA PK, I. HA Rep. 64
- GStA PK, I. HA Rep. 96
- GStA PK, I. HA Rep. 178, Nr. 1933: Jahresberichte 1938-1940
- GStA PK, III. HA Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Klassifikationspunkt 01.02.0213
- GStA PK, VI. HA Maltzan, M. v.
- GStA PK, VI. HA, Nl Schladen, F. H. L. v.
- GStA PK, VI. HA, Nl Thulemeier, F. W. v
- GStA PK, VI. HA, Nl Weimann, D.
- GStA PK, VI. HA, Nl Wylich und Lottum, F. K. H. v
- Genealogisch-diplomatisches Jahrbuch für den preußischen Staat und zunächst für dessen Adel und die höheren Stände überhaupt; bzw. Handbuch für den Königlich-Preußischen Hof und Staat, Berlin 1794-1918.
- Bringmann, Tobias: Handbuch der Diplomatie 1815-1963, auswärtige Missionschefs in Deutschland und deutsche Missionschefs im Ausland von Metternich bis Adenauer, München 2001.
- Grypa, Dietmar: Der diplomatische Dienst des Königreichs Preußen (1815-1866), Berlin 2008.
- Repertorium der diplomatischen Vertreter aller Länder seit dem Westfälischen Frieden, 3 Bde. - Bd. 1: 1648-1715, hrsg. v. Ludwig Bittner, Lothar Gross, Oldenburg 1936; Bd 2: 1716-1763, hrsg. v. Friedrich Hausmann, Zürich 1950; Bd. 3: 1764-1825, hrsg. v. Leo Santifaller, Zürich 1965.
- Schutte, Otto: Repertorium der buitenlandse vertegenwoordigers residerende in Nederland, 1584-1810, 's-Gravenhage 1982.
- Straubel, Rolf: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740-1806/15, 2 Bde., München 2009.
- Struckmann, Johann Caspar (Hrsg.): Preußische Diplomaten im 19. Jahrhundert. Biographien und Stellenbesetzungen der Auslandsposten 1815 bis 1870, Berlin 2003.
- Althoff, Frank: Geheimhaltung von Staatsaktionen. Die Regierung aus dem Kabinett als Mittel der friderizianischen Außenpolitik, in: Jürgen Kloosterhuis (Hrsg.): Streifzug durch Brandenburg-Preußen: Archivische Beiträge zur kulturellen Bildungsarbeit im Wissenschaftsjahr 2010 (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, Arbeitsberichte 14), Berlin 2011, S. 125-148.
- Henning, Eckart / Wegeleben, Christel: Archivalien und Archive Preußens, Berlin 2013.
- Hubatsch, Walther (Hrsg.): Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Reihe A: Preußen, Bd. 12 Teil A: Preußische Zentralbehörden, Marburg/Lahn 1978.
- Huber, Ernst Rudolf: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789. Bd. III: Bismarck und das Reich, Stuttgart 1963.
- Hue de Grais, Robert: Handbuch der Verfassung und Verwaltung in Preußen und dem Deutschen Reiche, Berlin 11. Aufl., 1897.
- Kohnke, Meta / Lehmann, Joachim / Waldmann, Heinrich: Fragen der Bestandsabgrenzung und Bestandsbildung in der Historischen Abteilung II des Deutschen Zentralarchivs, in: Archivmitteilungen 23 (1973), S. 172-178.
- Krauske, Otto: Die Entwicklung der ständigen Diplomatie vom fünfzehnten Jahrhundert bis zu den Beschlüssen 1815 und 1818, Leipzig 1885.
- Lademacher, Horst: Geschichte der Niederlande. Politik - Verfassung - Wirtschaft, Darmstadt 1983.
- Legutke, Daniel: Diplomatie als soziale Institution. Brandenburgische, sächsische und kaiserliche Gesandte in Den Haag 1648-1720, Münster 2010.
- Übersicht über die Bestände des Geheimen Staatsarchivs zu Berlin-Dahlem, I. Hauptabteilung, hrsg. von Ernst Müller und Ernst Posner, Leipzig 1934.
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Die Akten sind zu bestellen: I. HA Rep. 81 Den Haag, Nr. #
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Delict according to Nazi judicial system
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Reason for persecution
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Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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