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Verwaltung des Aegidisches Stipendienlegats, Band 3
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.6. Kirchen, Schulen und Stiftungen im besonderen >> 1.6.1. Stadt Siegen
1783-1792
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bewilligung von Stipendien für die Studenten Johann Adolph Noll, Johann Ludwig Wingendorf, Adolph Henrich Günther, Ludwig Henrich Wilhelm Cramer, Henrich Carl Winkel, Carl Friedrich Weydenbach, Johann Friedrich Hasenbach, Heinrich Ludwig Weydenbach, Franz Beyer, Friedrich Philipp Hampe, Johannes Nöh aus Siegen sowie Jacob Henrich Diesterweg aus Freudenberg (1783-1790); Differenzen zwischen dem Legatsverwalter Hermann Noll und dem Schuhmacher Johannes Schneider zu Siegen wegen rückständiger Zinsen und nicht bezahlter Exekutionsgebühren (1783); Legatsrechnungen der Jahre 1782-1790; Wiederbesetzung der Aegidischen Legatsverwalterstelle (1784); Zahlung von Verzugszinsen an das Aegidische Legat durch den Bürgermeister Hermann Noll (1785); Rückzahlung der vom Stadtschöffen Johann Philipp Lang zu Hadamar aufgenommenen Anleihe durch den Gerichtsassessor von Schmitz zu Wetzlar (1785); Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg und dem Unterdirektorium zu Siegen wegen der Legatskapitalien, der Vergabe von Stipendien sowie wegen der Legatsrechnungen. Korrespondenten u.a.: Stadtschultheiß M. Dresler (Siegen), Kanzlist Müllens, Preuschen (Dillenburg), Legatsverwalter und Stadtschöffe Hermann Noll, Dapping (Dillenburg), L. A. von Schenck (Hadamar), Gerichtsassessor von Schmitz (Wetzlar), Legatsverwalter Adolph Henrich Roth.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.