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Mitteilungen (zumeist in Form von vorgedruckten Formularen) an Lorenz Goldbeck über Besitzwechsel von Firmen oder Änderungen bei der Vollmacht
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Enthält:Helene Gnuva übernimmt in Bamberg am 1. Januar 1824 die Tabaksfabrik und Weinhandlung ihres verstorbenen Ehemannes Joseph Gnuva unter dem selben Namen.In der Firma Reichenbach Meißner und Comp. aus Leipzig wird zum 1. Januar 1824 ein Comptoir errichtet in der der Mitarbeiter Georg Heinrich De Wilde Procura zur Unterzeichnung erhält.Die geschäftliche Verbindung zwischen der Firma Lorenz Goldbeck und der Firma Seekamp & Sattler aus Bremen ist durch das Auflösen von Seekamp & Sattler am 31. Januar 1824 aufgehoben worden.Tobias Friedrich Fuchs erhält im Januar 1824 in Nürnberg die Erlaubnis ein Leinwand-, Mode- & Schnittwarengeschäft unter den Namen Friedrich Fuchs zu eröffnen.Johann Friedrich Klett erteilt seinem Mitarbeiter Johann Kundinger am 1. Februar 1824 Procura zur Unterzeichnung.Der Erbe I. F. W. Rösch der Firma des verstorbenen Georg Hieronimus Moser, die sich mit Manufactur-Waaren, rohen Metallen, Commission und Spedition widmet, führt ab dem 1. Februar 1824 die Firma unter den Namen Georg Hieronimus Moser's Erbe weiter.Die Frima Triebig & Co. aus Mainz nimmt am 1. Februar 1824 den Herrn N.s Rau als Teilhaber auf.Christoph Carl Benedict Crämer kauft das Spezerey-, Farb- und Material- Warengeschäft des Friedrich Eduard Heym am 15. März 1824 und führt es von nun an unter dem Namen C. B. Crämer weiter.Die Brüder Georg Wilhelm und Christian Gottfried Jünginger führen nach dem Tod des Vaters am 22. März 1824 die Wollen- und Baumwollenwarenhandlung Gross und Jünginger weiter.Die Firma Plattensteiner & Junge informiert Lorenz Goldbeck am 26. März 1824 über eine Auslosung der Herrschaft Raunnach und des Gutes Gerlachstein deren Ziehung in Wien stattfinden wird.Friedrich Bernhard Schwabe kauft die Leipziger Rauch- und Schnupftabak-Fabrik Limburger, Frosch & Comp. am 31. März 1824 und vereinigt diese mit seiner Comission-, Speditions-, Wechsel- und Colonial-Warenhandlung. Ernst Heinrich und Johann Ferdinand Leuchs erwerben am 1. April 1824 die Eisendrahtfabrik in Katzwang und die Handlung in Nürnberg von Johann David Siegling.Die Witwe von Stephan Michael Zöbelein nimmt am 12. April 1824 G.A. Maussner als Teilhaber für ihr Spiegel-Glas-Fabrik-Geschäft auf.Friedrich Neumeyer nimmt am 1. Mai 1824 Carl Friedrich Doederlein unter dem neuen Namen Neumeyer und Doederlein in sein Colonial-Waaren-Geschäft sowie Commission und Speditions-Geschäft auf.J. Simonis teilt am 31.Mai 1824 mit, dass die Speditionsfirma Heck et Simonis aus Köln nicht mehr besteht. Zudem informiert J. Simonis, dass er eine eigene Speditionsfirma unter eigenen Namen weiterführen wird und informiert über die Konditionen dieser neuen Firma.Georg Johann Daniel Hartmann übernimmt am 1. Juni 1824 die Tabak-Fabrik des verstorbenen Christian Eisen.Julius Blumroeder führt ab dem 1. Juni 1824 seine Firma Johann Friedrich Blumroeder unter eigener Rechnung weiter. Zudem erhält sein Bruder Philipp Blumroeder Procura zur Unterzeichnung.Christoph Moritz Schmidt eröffnet am 1. Juni 1824 ein Spezerei-, Material- und Farbwaren-Geschäft.Georg Hertling errichtet am 1. Juli 1824 eine Baumwollgespinnst-Handlung.Durch den Tod ihres Ehemannes Johann Georg Fleischmann und ihres Bruders Andreas Dietrich ist Margaretha Barbara Fleischmann ab dem 1. Juli 1824 alleinige Besitzerin der Kolonial- und Farbwaren-Handlung Fleischmann & Dietrich.Martin Wilhelm Herzogenrath übergibt die Geschäfte am 31. Juli 1824 an seinen Sohn Johann Jacob. Johann Jacob führt die Firma von nun an unter seinen Namen weiter.Die Firma Scheidlin et Comp. hat sich zum 1. September 1824 aufgelöst.Der Augsburger Warenhändler J. L. Schäzlerisch bittet Lorenz Goldbeck am 20. September 1824 seinen Gesandten Carl Herzog auf seiner Dienstreise in Nürnberg in geschäftlichen Dingen beratend zur Seite zu stehen.Georg Heinrich Scheidlin errichtet am 18. Oktober 1824 eine neue Handlung im Bereich Comission-, Spedtition- und Einkassierungs-Geschäfte.Friedrich Schückher übernimmt am 18. Oktober 1824 die Firma seines verstorbenen Onkels Friedrich Breiding.Wittib ImHof übernimmt zusammen mit ihren Söhnen Joh. Christof ImHof, Joh. Rudolf ImHof und Samuel ImHof am 23. Oktober 1824 die Geschäfte der Papierfabrik ihres verstorbenen Mannes in Basel.Johann Conrad Roth überlässt am 1. November 1824 sein Tabak-Fabrik-Geschäft Johann Eugen Friedrich W. Schmit unter dem neuen Namen Johann Eugen Schmit-Leibbrandt.Heinrich Haubenstricker nimmt am 1. Dezember 1824 den S. von Ebner als Teilhaber in seine Buchhandlung auf.
Umfang/Beschreibung: xx Einzel- bzw. Doppelblätter
Archivale
Blumroeder, Johann Friedrich
Blumroeder, Julius
Blumroeder, Philipp
Breiding, Friedrich
Crämer, Christoph Carl Benedikt
De Wilde, Georg Heinrich
Dietrich, Andreas
Doederlein, Carl Friedrich
Ebner, S. von
Eisen, Christian
Fleischmann, Johann Georg
Fleischmann, Margaretha Barbara
Fuchs, Friedrich
Fuchs, Tobias Friedrich
Gnuva, Helene
Gnuva, Joseph
Goldbeck, Lorenz
Hartmann, Georg Johann Daniel
Haubenstricker, Heinrich
Hertling, Georg
Herzog, Carl
Herzogenrath, Johann Jacob
Herzogenrath, Martin Wilhelm
Heym, Friedrich Eduard
ImHof, Joh. Christof
ImHof, Joh. Rudolf
ImHof, Samuel
ImHof, Wittib
Jünginger, Christian Gottfried
Jünginger, Georg Wilhelm
Klett, Johann Friedrich
Kundinger, Johann
Leuchs, Ernst Heinrich
Leuchs, Johann Ferdinand
Maussner, G.A.
Moser, Georg Hieronimus
Neumeyer, Friedrich
Rau, N.s
Rösch, I. F. W.
Roth, Johann Conrad
Sattler, Sigmund
Schäzlerisch, J. L.
Scheidlin, Georg Heinrich
Schmidt, Christoph Moritz
Schmit, Eugen Friedrich W.
Schückher, Friedrich
Schwabe, Friedrich Bernhard
Seekamp, Chr. A.
Siegling, Johann David
Simonis, J.
Triebig, C. G.
Zöbelein, Stephan Michael
Augsburg
Bamberg
Basel
Bremen
Katzwang
Leipzig
Mainz
Wien
Eisendrahtfabrik
Tabaksfabrik
Weinhandlung
Seekamp & Sattler
Reichenbach Meißner und Comp.
Leinwand-, Mode- & Schnittwarengeschäft
Manufaktur-Waren
Commission
Spedition
Triebig & Co.
Plattensteiner & Junge
Georg Hieronimus Moser's Erbe
Spezerey-, Farb- und Material- Warengeschäft
Gross und Jünginger
Wollen- und Baumwollenhandlung
Rauch- und Schnupftabak-Fabrik
Limburger, Frosch & Comp
Wechsel- und Colonial-Warenhandlung
Spiegel-Glas-Fabrik-Geschäft
Neumeyer und Doederlein
Heck et Simonis
Fleischmann & Dietrich
Scheidlin et Comp.
Einkassierungs-Geschäft
Johann Eugen Schmit-Leibbrandt
Buchhandlung
Papierfabrik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.