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Liszt-Abend
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NZfM, 3.6.1881, Nr. 23, S. 242f.: „Frl. Martha REMMERT veranstaltete einen LISZTabend für eine wohlthätige Stiftung. Sie spielte technisch glanzvoll, künstlerisch, in höchstem Grade beseelt LISZT’S heroisches Concert, den Mittelsatz aus der Hmollsonate, den Todtentanz mit Orchester und Weber=Liszt’s Edurpolonaise, Elsa’s Traum und Lohengrin’s Verweis an Elsa von Wagner=Liszt und die große ungarische Fantasie mit Orchester. Das Publicum war anfangs nicht gerade entgegenkommend, aber so feuriger und poetischer Interpretation gegenüber wurde es schließlich sogar sehr warm, wie es die hochbegabte und gesinnungstüchtige Künstlerin nicht anders verdiente. Sogar der selbst von Liszt gefürchtete Totentanz, an den sich bekanntlich außer Bülow kaum zwei Pianisten gewagt haben, wurde in Folge einer so glanzvollen Wiedergabe günstig aufgenommen; ‚sie kann ein Patent darauf nehmen‘ so lautete das beredte Zeugniß des Componisten, und allerdings dürfen nur Wenige sich eines solchen Patentes angesichts der enormen Schwierigkeit des Werkes bedienen.“ (S. 243)