Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass die Straßburger Gesandten Philipp von Müllenheim, Hans Rudolf von Endingen, beide Ritter, Jakob Amelung und Peter Schott, beide ehemalige Ammeister, einen Schiedsvertrag zwischen ihm und der Stadt Hagenau aufgerichtet haben, worin vereinbart wurde, dass der Fürst die Stadt Hagenau bis zur nächsten Weihnacht und sodann für vier aufeinanderfolgende Jahre schirmen soll. Kurfürst Friedrich versichert auf Bitten der Straßburger Gesandten, dass er die Stadt Hagenau auch über diesen vereinbarten Schirm für einen weiteren Zeitraum zwischen Weihnachten und Pfingsten [1476/77] schirmen wird, wenn Hagenau oder Straßburg darum ersuchen. Unter dem Urkundentext auf fol. 147v verschiedene Vermerke, dass die von Hagenau: [1.] 2.000 Gulden an den Pfalzgrafen innerhalb von 14 Tagen nach Laut der Rachtung ausgerichtet haben. [2.] 1.000 Gulden an den kurpfälzischen Zinsmeisters Emmerich Ritter ausgerichtet haben, worüber eine Quittung mit Datum 28.02.1473 (uff sontag esto michi) ausgestellt wurde. [3.] 1.000 Gulden zu Weihnachten 1474 ausgerichtet haben, worüber eine Quittung mit Datum 21.01.1475 (uff samstag sant Agnesen tag) ausgestellt wurde. [4.] 1.000 Gulden zu Weihnachten 1475 ausgerichtet haben, worüber eine Quittung mit Datum 27.12.1475 (uff sant Johans tag ewangelisten) ausgestellt wurde.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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