Diderick Gruter, stift-münsterischer Gograf zu Rheine, bezeugt, dass vor ihm im Gericht Gertrud Grothus, Witwe des Claes Grothus, und Otto Grothus, ihr Vormund und Schwiegervater, erschienen sind und für sich und ihre unmündigen Kinder Jasper, Wilhelm, Otto, Johann und Anna Grothaus anzeigten, dass sie einen Erbkauf getan und an die Äbtissin des Konvents zu Gravenhorst, Nesen von Langen, eine jährliche Rente in Höhe von 10 Rheinischen Gulden gegen eine nicht genannte Summe Geldes verkauft haben. Die zu zahlende jährliche Rente setzt sich aus Einnahmen aus drei Höfen in der Bauerschaft Ambergen, Kirchspiels Mettingen und aus einem Hof in der Bauerschaft Bockraden, Kirchspiels Ibbenbüren zusammen: 1) aus dem Hof Potthoff, den zurzeit Gerd Potthoff bewirtschaftet 2) aus dem Hof Hinrick zu Ambergen, den zurzeit Hinrick Wrede und seine Frau Fenne bewirtschaften 3) aus dem Hof Wilhke (Wilken) zu Ambergen, den zurzeit Wilhke (Wilke) und seine Frau Katryne bewirtschaften 4) aus dem Hof Frehe (Wrede) in Bockraden, den zurzeit Hermann und seine Frau Fenne bewirtschaften Zeugen: Bernt Nyeman, Hinrick Korte, Albert Wrede (Kaplan zu Gravenhorst), Nicolaus Dreger (Notar), Bernt tor Lage, Bernt tor Har, Hermann Becke Siegelankündigung des Ausstellers, des Otto Grothus für die Witwe Gertrud Grothaus, Giseke Budde und Matheus van Munster (Sohn des verstorbenen Johan van Münster zu Vortlage) dusent vyffhundert unde negen des gudensdages na aller hilligen daghe

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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