Hermann Fürstenberg (Vorstenberch), Domherr zu Münster und Paderborn, Conrad Brinckmann, Kanoniker und Scholaster zu Busdorf, und Hinricus Grote, Domvikar zu Paderborn, übertragen als Testamentsvollstrecker des + Domherrn Hermann Krevet zur Verbesserung der Memorie dem Dompropst und dem Kapitel zu Paderborn 4 Rentenverschreibungen und 25 rheinische Gulden: 1. Verschreibung ausgestellt von Werner Krevet 1440 Februar 7 (feria secunda post dominicam estomichi) über 18 Schillinge von 30 rheinische. Gulden. 2. Verschreibung ausgestellt von Domherr Werner Krevet 1446 Mai 8 (dominica jubilate) über 2 Gulden von 40 rheinische Gulden. 3. Verschreibung ausgestellt von dem Knappen Wilhelm Krevet 1466 November 10 (an sente Martyns avende des hilligen Bischopes) über 27 Schilling von 45 rheinische Gulden. 4. Verschreibung über 18 Schilling aus dem Krevethof und dem Gadem (Gedeme) up der Kolgrove von 40 Mark bzw. 50 rheinische Gulden, sowie einer Mark aus dem Personschen Haus, das Bürgermeister Herbolt Greve besitzt, und das sonst zum Krevet’schen Benefizium gehört und mit 20 Gulden abgelöst werden soll. Auch hat Friedrich, der die + Ursel Krevet, Hermann Krevets Tochter, zur Frau hatte, einen Gadem auf Lebenszeit. Von diesen Geldern fallen 2 Teile an die Memorie und ein Teil an das Benefizium. SA Conrad Brinckmanns und Hinrich Grotes. Datum: feria sexta post dominicam quasimodogeniti

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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