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Korrespondenzen vor allem der Grafen zu Nassau-Siegen, Nassau-Dillenburg und Nassau Hadamar in streitigen Religions- und Kirchenangelegenheiten
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 8. Kirchenangelegenheiten >> 8.5. Verschiedene Kirchenangelegenheiten (Rechtsstreitigkeiten, Belehnung von Kirchengütern)
1650-1651
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaftierung des evangelischen Rats Schweitzer auf dem Schloss zu Siegen durch die verwitwete Gräfin Ernestine zu Nassau-Siegen, geborene Prinzessin von Ligne; Protestation der evangelischen Bürgerschaft zu Siegen gegen das Wirken der dortigen Jesuitenpater in Kirchen und Schulen; Abschrift eines Schreibens des Mainzer Kurfürsten vom 23.03.1651 an Graf Heinrich zu Nassau-Siegen betreffend die Differenzen in Nassau-Siegen in Religionsangelegenheiten; Entscheid der Kaiserlichen Reichskommission in Religionsstreit zwischen dem Fürstabt zu Corvey und der Stadt Höxter vom 19./29.03.1651 (Abschrift); Bemühungen um das Zustandekommen eines Interimsvergleichs im nassau-siegenschen Religionsstreit; Zusammenrottung evangelischer Untertanen und gewaltsame Übergriffe auf katholische Bürger in Siegen u.a. am 22.07.1651; Korrespondenzen wegen Erhalts des fürstlichen Prädikats der Grafen zu Nassau; Verhandlungen der evangelischen Grafen zu Nassau-Dillenburg, Nassau-Siegen und Nassau-Hadamar mit Bischof Christoph Bernhard von Galen zu Münster. Korrespondenten u.a.: Ernestine Gräfin zu Nassau-Siegen (geborene Prinzessin von Ligne), Heinrich Graf zu Nassau-Siegen, Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar, Notar Justus Streithovius, Notar Johannes Krengel, Rat und Rentmeister Johann Becker (Siegen), Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (Mainz), Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, J. Schweitzer (Siegen), Johann Moritz Graf zu Nassau-Siegen, Georg Friedrich Graf zu Nassau-Siegen, Bischof Christoph Bernhard von Galen (Münster), Notar Johann Philipp Eiershausen, Johann Franz Desideratus Graf zu Nassau-Siegen.
170 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.