Dem Ulmer Bürger und Steuerschreiber Bernhardin Ulmer stehen die folgenden ablösbaren jährlichen Zinsen zu: - 16 Schilling Heller vom Haus des verstorbenen Ulrich Gau, das derzeit Johann Eschhai innehat, in Ulm bei der Ulmergasse neben dem Haus des Schreiners Johann Müller laut eines Kaufvertrags vom 8. April ("auf sambstag nach dem sonntag Quasimodogeniti") 1486. - 32 Schilling Heller von Haus und Hofstatt des Schreiners Johann Müller in Ulm neben dem vorigen Haus laut eines Kaufvertrags vom 3. Februar ("auf donrstag nach vnnser lieben Frawen tag Liechtmeß") 1491. - 13 Schilling und 4 Heller Afterzins vom Garten des Goldschmieds Johann Ekirch in Ulm vor dem Herdbruckertor [abgegangen, Donaustraße, Bereich östlich vor Herdbruckerstraße 30, Lagerbuch 1/3] im Geigersgäßchen [heute Gemarkung Neu-Ulm] neben dem Garten des Fundenhauses [abgegangen, Bereich zwischen westlicher Friedenstraße und Altem Friedhof, nicht genau lokalisierbar] laut eines Kaufvertrags vom 4. Juni ("auf vnnsers lieben Herren Fronleichnams abennt") 1488. Diese insgesamt 61 Schilling und 4 Heller Zins hat er nun an die Pfleger des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2 und 254], die Ulmer Ratsherren und Bürger Walter Ehinger genannt Österreicher und Konrad Lins, sowie den Hofmeister des Spitals Peter Leidenfrosch verkauft. Diese haben ihm dafür 61 Pfund 6 Schilling und 8 Heller Ulmer Währung bezahlt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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