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Dolgesheim: Steffan Seitz, Einwohner und Gemeinsmann zu Vluerssheim, und seine Ehefrau Cathrina verkaufen an Pfarrherrn, Schultheissen und Kirchen...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1594 Januar 8 (1593 Dezember 29)
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament, Siegel des Gerichts
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben den 29ten tag Decembris anno 1593
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Steffan Seitz, Einwohner und Gemeinsmann zu Vluerssheim, und seine Ehefrau Cathrina verkaufen an Pfarrherrn, Schultheissen und Kirchengeschworene der Pfarrkirche Dolgesheim ein fl. Wiederkaufsgült, fällig an Martini, für 20 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand vor dem Gericht zu Vluerssheim (Friederich Starckh, Schultheiss, Jörg Colman, Clauss Münch, Jörg Beüdel, Hans Rump, Hanss Becker, Bart Weber und Hans Hofman) folgende Eigengüter in Vlmerssheimer Gemark: ein Morgen Acker vff der klein Holn (die Strasse geht hindurch, Angrenzer: das Einsiedlergut, Veltin Becker), 1/2 Morgen Weingarten im Fahrnberg aus 1 1/2 Morgen (Angrenzer: Veltin Becker, Matthes Beckers Tochter zu Gontersplomen).
Nach Rückvermerk spätere Inhaber: Jacob Riess d.A., Hanss Beckers Kinder / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.