1348 Juni 21 (an … samcztage vor santi Johans tage zu sunewenden) Götz von Aschhausen (-husen), Ritter, und sein Sohn Wilhelm verkaufen Kloster Schöntal (Schonental) 3 Morgen Wiesen im Ulenbrunnen (Vlen prunnen) zwischen Merchinger und [Ober-]Kessacher Gemarkung, freies Eigen, und einen Teil ihrer Wiese, die sich bis zu den Marksteinen hinaufzieht, Lehen. Das Lehengut leihen die A. dem Kloster um jährlich 4 hl, zahlbar am 11. Nov. (an santi Mertins tag). Fordern die A. an diesem Tag die Zinse nicht, bleibt das Kloster für dieses Jahr ledig. Die A. verpflichten sich, beim Hochstift Würzburg, dessen Lehen die Güter sind, die Übereignung an das Kloster zu erwirken und dem Hochstift stattdessen andere Güter zu Lehen aufzutragen. Sie erlauben dem Kloster ferner, durch gen. Güter ihrer Landsiedel einen 6 Schuh breiten Graben zu graben, um die Klostergüter zu wässern. - Wilhelm gestattet dies für weitere gen. Güter seiner Landsiedel. Siegler: 1) - 2) die A. Ausf. Perg., besch. - 2 Sg., 2. abg., Pressel anh. - Rv.: Empcio quorundam pratorum a Gotfr. milite de Aschusen et Wilhelmo filio suo