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Dolgesheim: Philips Wielhem, wohnhaft zu Dolgesheim, verkauft zu Erbe 3/4 fl. Wormbsser Währung, fällig auf Martini, der Pfarrkirche zu Dolgesheim...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1587 November 17
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament, Siegel des Gerichts zu Dolgesheim (Mannss Henn, Schultheiss, Rauff Wielhem, Niclas Cusian,,Closs Bissler, Werner v. Hirstein, Hanss Schöffer und Martin Hössel, Schöffen) beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ost den siebendten monatsdag Nouembris .... ein daussent fünffhundert achtzig vnd sieben jahr
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Philips Wielhem, wohnhaft zu Dolgesheim, verkauft zu Erbe 3/4 fl. Wormbsser Währung, fällig auf Martini, der Pfarrkirche zu Dolgesheim (Kirchenjuraten: Jacob Weickhel, Best Röder, Niclas Schultheiss und Peter Mann) für 15 fl. und verlegt zu Unterpfand sein Haus (Platz und Behausung) zu Dolgesheim in der Schollergassen (Angrenzer: Die gemeine Gasse, Hanss Klüppell der Jüngere), eigen
Nach Rückvermerk spätere Inhaber: Niclaus Wilhelm, Jacob Wilhelm gen. Weinheimer, Tonges Becker / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.