Ritter Arnold Schlepegrell und die Knappen Wolfhard und Gerhard genannt von Eitze verkaufen mit Zustimmung ihrer Frauen Lutgard, Gertrud und Kunigunde sowie aller Erben dem Domkellerar Lambert von Ahlden und den Verdener Bürgern und Brüdern Berthold, Dietmar und Alexander, genannt Herzog, den kleinen und großen Zehnten von Luttum, der zuvor Wolfhard von Eitze, dem Vater des Wolfhard und Gerhard, gehört hatte, für 80 Mark Bremer Silbers zwecks Dotierung des Altars der heiligen Babara in der Andreaskirche, bei einem für vier Jahre eingeräumten Wiederkaufsrecht. Sollten sie dieses Recht nicht wahrnehmen, fallen die Zehnten auf Dauer der genannten Vikarie zu. Innerhalb eine shalben Jahres werden sie in diesem Fall denLehnsherrn der Zehnten zu einer entsprechenden Schenkung an die Vikarie veranlassen und versprechen Währschaft.Bürgern sind die Knappen Gottfried genannt Torney, Nikolaus von Ahlden, Alverich Schlepegrell, der Brudr des Ritters Arnold, Wedekind von Gilten un sein Bruder Bodo, Konrad von Honstädt, Dietrich von Bothmer, Gebhard Schlepegrell und sein Bruder Alverich, Luder Ahlden, Sohn des Otto, und Heinrich von Ahlden, Sohn des Ritters Eilard; sie sind bereit, Einlager in der Stadt Verden zu Halten, bis Hindernisse und Defekte beseitigt sind. Ausführung auf Pergament; vierzehn anhängende Siegel; I, IV, VII, und XII beschädigt und restauriert, II, III, V, VI und VIII-XI sowie XIII, XIV verloren Druck: Urkundenbuch St. Andreas Verden, Nr. 79

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Niedersächsisches Landesarchiv
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