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Post und Speditionsgewerbe in Ulm nach dem Übergang an Württemberg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung
Statistisches Landesamt: Abteilung Landesbeschreibung >> 2. SPEZIALIA >> 2.57 OA Ulm >> 2.57.1 Erste Bearbeitung
(1799) 1810/11
Enthält v.a.: Gedruckte Verordnung betr. Fuhrtransport ins Ausland, 16. Aug. 1810; gedr. Publikumsinformation der Ulmer Spediteure, 8. Nov. 1810; Extrabeilage zum Ulmer Intelligenzblatt, 22. Jan. 1811, betr. verbotener Versand von Effekten, Geld und Briefen durch Fuhrleute / Boten; Vereinbarung zwischen Handelsstand und Schifferzunft, 1799, mit Beförderungstarifen für verschiedene Waren zu verschiedenen [Fern-] Zielen auf 1811; Schiffmeister Johann Haffner in Günzburg an die Kaufleute Kindervatter in Ulm wegen erloschenem Ulmer Stapelrecht und Transportschiffahrt auf der Donau; Stellungnahme der Großhändler (Christian Erhard Kindervatter) und Kauf- und Handelsleute (Caspar Hocheisen) zum Verbot des Versands von Effekten, Geld und Briefen per Boten etc.; Gutachten des Oberzollverwalters Weizel für Oberfinanzrat v. Weckherlin, beide in Ulm, zur Auswirkung der Übernahme der württembergischen Post- und Boten-Ordnungen auf das Gewerbe der Stadt; Speditionsauftrag aus Günzburg nach Ulm; Augsburgische Ordinari Postzeitung, 8. Apr. 1811, betr. u.a. Verlegung des Obermaut- und Hallamts von Ulm nach Günzburg; Oberzollverwalter Weizel zur Verlagerung des Speditionsgeschäfts von Ulm nach Günzburg und Lauingen, mit Kopie eines Frachtbriefs.
STB
1 Bü
Archivale
Haffner; Johann, Schiffmeister in Günzburg, A
Hocheisen; Caspar, Kaufmann in Ulm
Kindervatter; Christian Erhard, Kaufmann in Ulm, A
Kindervatter; Kaufleute in Ulm
Weckherlin; Oberfinanzrat in Ulm, A
Weizel; Oberzollverwalter in Ulm, A
Donau; Schiffahrt
Günzburg GZ
Lauingen (Donau), Lkr. Dillingen an der Donau
Ulm UL
Druck: Ulm UL; Spediteure, Publikumsinformation (1810)
Druck: Württemberg; Königreich, Verordnung zum Außenhandel (16.8.1810)
Druck: Z Augsburgische Ordinari Postzeitung 8.4.1811
Druck: Z Ulmer Intelligenzblatt; Beilage 22.1.1811
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.