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Dekanat Kurt Deissner
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Theologische Fakultät I >> 02. Dekanatsakten 1832-1935
1923-1924
Enthält u.a.: Ministerialerlasse: Neuordnung der Universitätsverfassung und Grundsätze der Neuordnung, Gebühren für auslandsdeutsche Studenten, Ernennung der Mitglieder des wissenschaftlichen Prüfungsamtes (u.a. D. Kittler), Erhöhung der Promotionsgebühren auf 24.000 Mark, Stellung eines Stellvertreters für Wahlsenatoren und Vertreter der Nichtordinarien, Anerkennung des Herder-Instituts in Riga als Hochschulstudium für 2 Semester, Wegfall der Honorarfreiheit für Angehörige der Dozenten, Beziehungen oder Verkehr mit dem "Völkerbund" nur über das Auswärtige Amt, Erhöhung der Promotionsgebühren auf 240.000 Mark, Räumung von Dienstwohnungen durch Beamte im Ruhestand, Festlegung der Hochschulgebühren im Wintersemester 1923/24, Festsetzung der Unterrichtsgelder und neugeregeltes Abzugverfahren für Wintersemester 1923/24, Befreiung der Kinder von Ehrenbürgern der Universität vom Unterrichtsgeld, Festsetzung der Gebühren für Lizentiatenprüfungen auf 100 Goldmark, Gebühren-Erlaß-Ordnung der Landesuniversitäten, Honorierung der Preisaufgabe mit ca. 200 Goldmark, Hochschulgebühren für Sommersemester 1924, Aufforderung zur Gestaltung der Drucklegung von Dissertationen, Angleichung der Hochschulgebühren an die Vorkriegssätze. - Bitte und Antwort des Kurators um Gewährung von 100.000 Mark Zuschuß für die Verwaltungsgeschäfte der Fakultät und Bereitstellung eines eigenen Dekanatszimmers. - Beschwerde der Universität Leipzig über ständig übergangene Berufungsvorschläge der Universitäten durch das Ministerium. - Anregung des Evangelischen Bundes zur Einrichtung von Weltanschauungsprofessuren. - Angebot eines Bücherbeschaffungsfonds. - Schreiben der Theol. Fakultät Marburg zur einheitlichen Veröffentlichung der Lizentiatenarbeiten. - Mitteilung der Bibliothek über neueingerichteten Lesezirkel mit ausländischen Zeitschriften. - Information der Universität Kiel über kostenloses Heim für besonders befähigte Studenten. - Eingabe an den Minister zur dringender Wiederbesetzung der alttestamentlichen Professur nach Emeritierung des D. Dalman. - Senatsbeschluß zur Statutenänderung im Punkt "Vermögensverwaltung". - Kurzmitteilung der Universitätskasse zum Krause-Stipendium. - Stipendienangebot der Universität St. Louis für Greifswalder Studenten mit besonderer Begabung. - Personalveränderung im Ministerium: alleiniger Personalreferent Richter. - Vertrauliche Mitteilung des deutschen Hochschulverbandes über kritische Situation in Gehaltsfragen und Abbaugerüchte einzelner Universitäten. - Schreiben an Minister zu Abbaugerüchten im Universitätsbereich. - Promotionsordnungen von: Tübingen, Heidelberg. - Kritik an Heidelberger Promotionsordnung, dabei: Schreiben und Antworten der Fakultäten von Königsberg, Halle und Berlin. - Zuweisung eines eigenen Dekanatszimmers für die Fakultät (Hörsaal 4) und Kostenübersicht für die Inneneinrichtung. - Streichung des stud. theol. Walter Miessner wegen Nichtannahme von Vorlesungen. - Einspruch der Med. Fakultät und Antwort des Rektors zum Gesamtvorschlag der neuen Universitätsstatuten. - Wunsch des Zentralausschusses der Inneren Mission auf Einrichtung evangelischer Weltanschauungsprofessuren an Universitäten. - Warnung des Evangelischen Oberkirchenrates vor Plänen bei Neuordnung des preußischen höheren Schulwesens (weniger Lateinunterricht und Abschaffung von Hebräisch) mit Eingabe der Theol. Fakultät an den Minister. - Werbekostenaufstellung beim Steuerabzug für Greifswalder Professoren und Dozenten. - Habilitation des Helmut Lother, dabei: Gesuch, Verhandlungen, Antrag auf Assistentenstelle mit Bescheid vom Ministerium, Stipendienantrag und Bewilligung, Zulassung. - Habilitation des Pastors Heinrich Laag, dabei: Gesuch, Gutachten, Zulassung. - Beantragung und Bewilligung eines Stipendiums für Privatdozent Lic. Dr. Herbst. - Ernennungen: Lic. Hänel zum nichtbeamteten ao. Prof. mit Antrag und Bewilligung der Erweiterung seines Lehrauftrages, Gustav Kyhlberg zum "Lic. h. c." mit Antrag D. Kittler und Diplom. - Emeritierung des Geheimrat Prof. D. Dr. Dalman, Antrag und Bewilligung eines bezahlten Lehrauftrages. - Lizentatenpromotionen: Ferdinand Hoffmann, dabei: Gesuch, Lebenslauf, Gutachten, Prüfungsprotokoll, Diplom; Herbert Fuchs, dabei: Gutachten, Prüfungsprotokoll; Bergelin aus Schweden, dabei: Diplom, Dankschreiben. - Ehrenpromotionen mit Anträgen, Diplom, Dankschreiben: Paul Billerbeck, Emil Klar, Franz Gribel, Erzbischof Nathan Soederblom, Ewert von Wrangel, Johannes Voskamp. - Gutachten zu Preisarbeiten und neues Thema. - Stipendienangelegenheiten, dabei: Schanghai-Stipendium, Stipendium der Gustav-Adolf-Stiftung, Unterstützung aus dem Ausland (u.a. der amerikanischen Lutheraner), Kollektenfonds Stettin, Stralsund, Köslin und Schneidemühl.
Enthält auch: Nachträge aus dem Dekanat Eduard von der Goltz 1922/23: Lizentatenpromotionen: Lother, dabei: Diplom; Emil Priewe, dabei: Gesuch, Lebenslauf, Gutachten, Prüfungsprotokoll.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.