Johan Hauman und seine Frau Styne sowie Diderich Bruser und seine Frau Else, wohnhaft zu Wenden, verschreiben Frau Cathryna van Oell, Äbtissin des Klosters Drolshagen und allen Konventsjungfern daselbst für 200 Gulden - zu je 24 Weißpfennigen, der Albus zu 12 Hellern gerechnet - in kölnischer Währung all ihren Besitz im Ksp. Olpe, den sie von dem verstorbenen Peter Hauman, ihrem Vater bzw. Schwiegervater, ererbt haben: 10 Viertelsaat Land am Umberge unter des Greven Stück; 1/2 Maltersaat Land oberhalb des Stückes von Kunen Johans am Lusebecker; 16 Viertelsaat Land am Kymkerberg auf der Hohen Foer; 16 Viertelsaat Land in der Gunsen anstoßend an Klusemans Stück; 14 Viertelsaat Land ebenda, anstoßend oben an Selters Evertz Stück und unten an das Kirchengut; 16 Viertelsaat Land zu Hilderkusen anstoßend an Hans Froliches Gut; 1/2 Maltersaat Land am Hohen Stein anstoßend an Gastern Hentgens Erben. Ferner an Heuwachs 1 Fuder in dem Wigerhoille, 1 Fuder oberhalb der Walkmühle, 2 Fuder in der Langen Wiese anstoßend an die Furt nach der Ronert, 2 Fuder oberhalb der Furt gen. Goesewiese, 4 Fuder in der Breiderwiese anstoßend an Hermannes Klais Wiese, 1 Fuder in der Mundekens Wiese, 1 Fuder unter der Hovelynges Wiese von Ronert. Ein Garten hinter dem Kalckhause zu Olpe sowie ihre Gerechtigkeit in Gehölz und Wildnis von 40 Maltersaat und mehr. Die Aussteller behalten das Nutzungsrecht an den Gütern gegen eine jährlich zu Martini (11. Nov.) fällige Rente von 10 Gulden an Äbtissin und Konvent. Ablösung ist jeweils zu Martini möglich. Reicht das Pfand nicht aus, haften auch die übrigen Güter der Aussteller. Dienstag n. Matthäi