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Schuldenangelegenheiten der Fürsten zu Nassau-Dillenburg und Aufnahme neuer Kapitalien
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 4. Vermögensangelegenheiten >> 4.3. Schuldenwesen der Fürsten und des Landes
(1681-1683) 1713-1735
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Instruktion des Fürsten Christian zu Nassau-Dillenburg vom 28.02.1735 für Geheimrat von Moser und Amtmann Johann Philipp Caspar Jeckel betreffend die Fortsetzung von Verhandlungen bei der Besitzergreifung des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens; Abschriften kaiserlicher Schreiben an Fürst Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen und an den Westfälischen Kreis wegen der Landesadministration des katholischen Landesteils (1713-1719); Bestätigungen von Eheverträgen und Erbvergleichen der Fürsten Heinrich Casimir zu Nassau-Diez und Christian zu Nassau-Dillenburg durch die Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen, Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen und Heinrich zu Nassau-Dillenburg (Abschriften, 1681-1683); Abschrift eines Konsensbriefs des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel für die Aufnahme eines Kapitals von 25000 Reichstaler durch Fürst Christian zu Nassau-Dillenburg (1722); Abschrift einer Lehnempfängnis des Johann Christoph Franck als Substitutus des Peter Friedrich von Klerff sowie des Johann Albert Schumm (30.09.1723); Notarielle Beglaubigungen über Beschwerden am Reichskammergericht wegen offener Schulden (02.11.1726); Konferenzen zwischen Nassau-Dillenburg und der Landesadministration zu Nassau-Siegen u.a. wegen der morganatischen Erbfolge des Prinzen Emanuel zu Nassau-Siegen, der Aufnahme neuer Gelder für den hadamarischen Landesteil (1727-1734); Votum des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen zum Debitwesen Nassau-Dillenburgs vom 08.01.1731 (mit Auflistung der Schulden Nassau-Dillenburgs in einer Gesamthöhe von 346216 Gulden und der Namen der Kreditoren); Abrechnung von Alimentationsgeldern zwischen der Regierung Nassau-Hadamars und der kaiserlichen Landesadministration zu Siegen (1732-1733); Protokoll über die Eintreibung von Steuern im Amt Dehrn in Nassau-Hadamar (1734); Bericht über die von Seiten der nassau-dillenburgischen und nassau-diezschen Deputierten gegen das fürstlich-katholische Haus zu Siegen friedensbrüchigen Tathandlungen (16.09.1735); Notariell beglaubigte Supplik der verwitweten Fürstin Sophie Polyxena Concordia zu Nassau-Siegen gegen die Landesadministrationsregierung im katholischen Landesteil Nassau-Siegens wegen des Todes ihres Gemahls und ihrer angeblichen Schwangerschaft (1735). Korrespondenten u.a.: Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg, Wilhelm Fürst zu Nassau-Dillenburg, Landgraf Karl von Hessen-Kassel, Notar Joachim Christoph Rungge, Notar Wilhelm Veltin, Notar Jost Daniel Wentz, Freiherr von Moser, Archenholz, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf, Georg Adam Eulner, Notar Johann Ernst Hechler, Capitain de Signe, Notar Johann Acker, Notar Johann Georg Büttner, Notar Johann Georg Müllens.
145 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.