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Immediatsprozess zwischen der Reichsritterschaft in der Wetterau und des landsässigen Adels im Fürstentum Nassau-Siegen einerseits und den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen, Nassau-Dillenburg und Nassau-Hadamar andererseits vor dem Reichshofrat
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Immediatsprozess zwischen der Reichsritterschaft in der Wetterau und des landsässigen Adels im Fürstentum Nassau-Siegen einerseits und den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen, Nassau-Dillenburg und Nassau-Hadamar andererseits vor dem Reichshofrat
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.2. Prozesse der Grafen und Fürsten zu Nassau-Siegen mit dem landsässigen Adel wegen der Reichsunmittelbarkeit
(1529, 1577, 1630, 1663) 1689-1705
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Kaiserliche Mandate und Reskripte (1689, 1705); Immediatsprozess der Fürsten zu Nassau gegen den Burggrafen von Holthausen und die Reichsritterschaft in Friedberg in puncto mandati nunc paritoriae; Auszug aus dem in Wetzlar geführten Protokoll der kaiserlichen Exekutionskommission in Sachen der freien Reichsritterschaft des Mittelrheinischen Kreises in der Wetterau gegen das fürstliche Haus Nassau-Siegen (05./15.07.1699); Beschlussprotokoll einer Dillenburger Konferenz der Fürsten zu Nassau und der Grafen zu Sayn-Altenkirchen (16./26.08.1699); Konzept eines in Siegen geschlossenen Vergleichs bzw. Rezesses zwischen Nassau-Siegen und der Ritterschaft in der Wetterau (August 1701); Notarielle Beglaubigungen über geleistete Zahlungen für das Zustandekommen des Rezesses zwischen Nassau-Siegen und der Ritterschaft in der Wetterau (1701); Auszug aus einem Vertrag zwischen Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg sowie Philipp und Hans Georg von Bicken vom 21.04.1577 wegen der Belehnung; Auszug aus einem Vergleich Graf Johanns VII. zu Nassau-Siegen und des Justus Wischel zu Langenau vom 25.03.1622 wegen des Tauschs der Häuser zu Hilchenbach und Ernsdorf; Bezeugung der Bürgermeister und Schöffen zu Siegen über das Zustandekommen eines Vertrags im Jahr 1581 zwischen Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg und denen von Bicken (1630); Begutachtung des Jagd- und Fischereirechts des landsässigen Adels in Nassau-Siegen (1663); Extrakt aus dem Vertrag zwischen von Bicken und von Lohe (1529); Abschrift eines Schreibens des Niederrheinisch-Westfälischen Kreises an den Kaiser von 1701 in Sachen Reichsunmittelbarkeit der Reichsritterschaft in der Wetterau; Schreiben des Johann Dietrich von und zu Holdinghausen an den Fürsten zu Nassau-Siegen wegen des Immediatsprozesses (o.D.). Korrespondenten u.a.: Kaiser Leopold I., Notar Henrich Mertens, Johann Philipp von und zu der Hees, M. R. von und zu der Hees, Notar Henrich Lipsius, Kreissekretär J. G. Neumann (Köln), Johann Dietrich von und zu Holdinghausen.
98 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.