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Tagebuch von Johann Heinrich Daniel Baum (1781-1853), Bd. 2
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FAH 2 Alfred Krupp (1812-1887) und seine Frau Bertha, geb. Eichhoff (1831-1888)
Alfred Krupp (1812-1887) und seine Frau Bertha, geb. Eichhoff (1831-1888) >> Familie Hermann Krupp: Persönliches und Biographisches >> Verschiedenes und Aktenverzeichnis
1827 - 1829
Enthält: Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: Kritik militärischer Versehen bei einem Manöver. Abschreckende Beschreibung "von den ökonomischen Verhältnissen", so dass die Neigung Daniel Baums für die Landwirtschaft ganz abgekühlt wurde. Freude über August Fabers Karriere (in London). Interesse für galizische Staatsgüter. Wachstum der Kinder. Originelle Aussprüche des kleinen Rudolf. Besteigung des Leopoldberges und Wanderung zum Tropenwald. Blockade der Dardanellen durch Russen. Besuch Daniel Baums bei August Faber in London. Urteil über Hofrat [Franz] Reichetzers kalte Förmlichkeit. Freude über die Kinder Carl und Rudolf. Daniel Baum bestellt sich ein Plathel (kleine Perücke). Ein fleißiger täglicher Spaziergänger. Klage über Kutscher und Hausknecht. Carl und Rudolf legen Prüfungen ab. Lob des Verhaltens des Kronprinzen, der bei einer Fasanenjagd in Hollitsch [heute: Holíc, Slowakei] angeschossen wurde. Erste Gedanken wegen einer leichten Erkrankung. Hinauswurf des Lehrlings. Die Buben im Verkehr mit den Mädchen. Eingeklebt: Gratulationsgedichte, geschrieben von Carl und Mimi für ihren Vater. Nächtliche Erkrankung der Gattin. Ein fürchterlicher Traum. Großes Interesse für die irländische Emanzipation. Wieder ein sonderbarer Traum. Wundernachrichten von einer Somnambule [Schlafwandel]. Schwerer Unfall beim Sprengen am Glacis. Ärger über einen Brief Moritz Fabers. Verlustreicher Rückzug der Russen im Türkenkrieg. Urteil über Pastor Haysers Antrittspedigt. Gedanken zur russisch-türkisch-griechischen Frage. Halsverschleimung der Gattin und Testamentsgedanken. Originelle Gedanken über das Aussehen der Welt in tausend Jahren. Günstige Bilanz des Wollgeschäfts. Verhandlungen wegen Ankaufs des Reyerischen Hauses in Döbling. Briefwechsel mit Baron Bartenstein über Industrie-Wohlfahrt. Tränen der Gattin, weil D. Baum der Döblinger Hauskauf nicht erwünscht ist. Brief eines Grafen Hoyos an Daniel Baum. Plan der Errichtung einer Wollspinnfabrik. Projekt der Errichtung einer Tuchfabrik. Leichter Schlaganfall des Kronprinzen (Ferdinand?). Ein Aufsatz zum Besten der inländischen Industrie wird von der Zensur nicht angenommen. Schwere Erkrankung des kleinen Rudolf. Geschäftsergebnisse in den Jahren 1818-1828. Wenig Vertrauen in die Zukunft des Wollgeschäftes. Gedanken, ins Hannoverische sich zurückzuziehen. Zweitägiger Wagenausflug Baden-Gutenstein-Hals-Pottenstein und Abstecher nach Neuhaus zur Spiegelfabrik. Ablehnung der Wahl zum Kirchenvorsteher Aufsatz über den Wucher Empörung über den nachlässigen Kutscher. Über die Wirkung der badener Bäder. Interesse für eine Branntweinbrennerei. Beschäftigung mit dem Gedanken, sich vom Wollgeschäft zurückzuziehen. Mit einem Führer über das Eiserne Tor nach Merkenstein [Bad Vöslau]. Gloggnitz-Wiener Neustadt-Baden. Hoffnungslose Lage des Wollhandels. Ausflug nach Merkenstein. Arthaber schlägt die Beteiligung D. Baums an einer Kammwollspinnerei vor. D. Baum verteidigt Einfuhrverbot. Auseinandersetzung mit Julie Reichetzer. Mimis Musikstunde unter Tränen. Klage über zu geringe Berücksichtigung des Handels. Der heutige Tag machte mir viel Kummer; meine Frau versteht mich oft nicht. Vermögens-Kalkulation. Mimi lernt mit Liebe französisch. Beschäftigt mit der Idee der Schaffung einer Suppenanstalt und eines Obdachlosenhauses. Immer wieder Gedanken über die Zukunft, Tod der Gemahlin des Erzherzogs Carl.
Archivale
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.