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Finanzierung, Fabrikation und Absatz des Kleinen Grade-Wagens
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Enthält u.a.:
Gründungs-Exposé der Grade-Automobilwerke A.G. in Bork (Entwurf), 30.1.1921 und Nachtrag; Auszug aus einer Pressekritik über den auf der Leipziger Messe im März 1921 ausgestellten Kleinen Grade, o. D. (April 1921?); Bericht über die 1. - 3. Aufsichtsrats-Sitzung am 26. 5., 12.7. und 4.10.1921, Zeitungsaufsatz von Oberingenieur Richard Bussien "Richtlinien im deutschen Automobilbau", 26.9.1921; Schreiben von Reichsverkehrsminister Groener zur Ablehnung der Ausdehnung des Vorortverkehrs von Berlin nach Bork bei Potsdam, 10.10.1921; Übersicht über die Verkaufsresultate führender deutscher Automobilfabriken während der Automobilausstellung in Berlin, 14.10.1921; Prospekt über den kleinen Grade, o. D. (Herbst 1921?)
Bemerkung: Conrad Haußmann war Vorsitzender des Aufsichtsrats der Grade-Automobilwerke A.G.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.