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Friedberg:
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Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Habsburg, Rudolf v., König=Reich, Heiliges Römisches
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: A:Gülte
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Abzug
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judenaufnahme
Judaica 111/6: König Rudolf bekundet nach Beratschlagung mit dem Burggrafen, den Burgleuten und den Juden zu Friedberg, daß die letzteren der Burg künftig eine jährliche Gülte von 130 Mark entrichten sollen, dafür aber von jeder weiteren Abgabe befreit sein sollen. Im Falle des Abgangs einzelner Juden soll der Burg das Recht zustehen, diese durch andere zahlungsfähige Juden zu ersetzen. Neu aufgenommene Juden haben von jeder Mark jährlich soviel zu zahlen wie die übrigen. Die Zahlungspflicht soll erst nach drei Jahren ab dem 1. Januar beginnen. - Datierung: Hagenau 1275 Dezember 11 - Originaldatierung: tercio idus decembris - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.