Mainz, 1574.08.15. (Schultheiß Peter Weissel). Der B. und Goldschmied Hans Schadt verkauft [dem Gewaltboten] Hermann von Machenheim gen. Bechtolsheim[er] das Haus zum kleinen und großen Rauber [und Schwobenheim] an dem Dietmark auf dem Eck gegen Hans Klettenbergers Scheuer; das Haus zum großen Rauber zinst 2 Pfund h der St. Lambertivikarte im Dom auf Martini; das Häuslein zum kleinen Rauber zinst 1 Goldgulden der Präsenz von St. Johann; das Haus zum Rauber mitsamt dem Garten zinst 1 fl. (zu 24 Albus) der Bruderschaft der vier Frauenklöster auf Martini; Schwobenheim zinst 1 Mark Altmünster und 9 ß den Weißen Frauen. Kaufpreis: 1200 fl. (zu 15 Batzen), davon 300 fl. bar, Rest in Jahresraten von 300 fl. ab Weihnachten 1575. Z.: Hans Schutzenmeister, des Rats, Hermann Fecher, Gerhard Ebersheimer, Christoph Albrecht und Gerhard Bierbaum. 17.11.1574 Konsenserteilung durch EB. Daniel. Das Haus darf nicht wieder in gefreite Hand verkauf werden. Ergänzungen in [] nach dem Konsensbrief.