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Konzessionen für Niclas Höcke und seinen Halbbruder Johann
Christoph Meyer als Schornsteinfeger in Bremen-Verden
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Enthält: - Gesuch Höckes an die Regierung vom 4. September 1680 um Privilegierung als Schornsteinfeger in Bremen-Verden; Privileg der Regierung für Höcke vom 16. September 1680 - Gesuch der Anna Meyer, Witwe des Schornsteinfegers Peter Meyer, an die Regierung vom 30. November 1687 um Privilegierung ihres Sohnes Johann Christoph Meyer nach dem Tod ihres Sohnes aus erster Ehe, Niclas Höcke, als Schornsteinfeger; Privileg der Regierung für Johann Christoph Meyer vom 13. Dezember 1687; Gesuch der Anna Meyer vom 3. Mai 1689 um Schutz ihres Sohnes bei seiner Hantierung gegen gewaltsame Anwerbung; Mandat der Regierung vom 4. Mai 1689 wegen ungehinderter Ausübung der Hantierung durch Meyer
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.