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2/1b [fol. 150]: 1552 Dezember 6 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. 1b
Enthält: 1.) Schreiben an die Verwandten des Mophant (Anm. 1) betr. Erinnerung an ihn zur Bezahlung seiner Schulden; Mitteilung davon an seine Gläubiger. [UAT 2/1b, Bl. 150]; 3.) Schreiben des Dr. Ludwig Gremp (Anm. 2) und des Herzogs wg. des Dr. Bonifatius aus Amorbach. (Notar); 2.) Tumult durch Tobias Tübler und seine Gesellen. (Pedell) [UAT 2/1b, Bl. 150]; 7.) Begehren des Prälaten zu Bebenhausen, des Melchior Calwer (Anm. 3) und des Martin Beier zu Urach als Vertreter der Landschaft um Zustellung des Abschieds vom 6. April: Bewilligung. [UAT 2/1b, Bl. 150]; 4.) Rechnungslegung der Kuratoren des Bodecer (?), der Dres. Varenbüler und Benignus: Genehmigung; Übertragung der Pflege des Wescherer (?) an den Herzog. [UAT 2/1b, Bl. 150']; 5.) Supplik der Tutoren um Zitierung des Godelmann: Beauftragung des Pedellen. Ihre Supplik um Anhaltung der Frau des Godelmann zu Bezahlung. (Konsistorium) [UAT 2/1b, Bl. 150']; 6.) Eid der Buchdrucker und -binder auf die Statuten. [UAT 2/1b, Bl. 151]; Anm. 1: MUT 134, 25. Anm. 2: MUT 86,2. Anm. 3: Pf. § 2890.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.