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Rechtsstreitigkeiten der Junker von und zu der Hees
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.5. Familie von und zu der Hees
1596, 1612, 1616, 1628-1630
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Rechtsstreitigkeiten der Gebrüder von und zu der Hees wegen der Erben des Jost Spieß (1628-1630); Korrespondenzen der Gebrüder von und zu der Hees mit dem Amtmann zu Siegen (1628-1639); Klage des Martin Anrad über den Junker Friedrich Caspar von und zu der Hees wegen Beschlagnahmung und Nichtbezahlung eines Pferdes (23.04.1613); Streit zwischen der Witwe des Johann Georg von und zu der Hees und Hans Felix im Grund wegen des dortigen Fruchtzehnts (1613); Klage des Siegener Bürgers Gottschalk Volnsberg über unbezahlte Schulden des Johann Georg von und zu der Hees (1616); Supplik der Margaretha von Wischel, geborene von Hatzfeld zu Langenau und des Eustachius von Wischel zu Langenau vom 10.01.1596 wegen geforderter Hühnerlieferungen an die Amtsdiener zu Siegen; Rechtsstreit zwischen Philipp Heinrich von und zu der Hees und seinem Vater Philipp von und zu der Hees der Ältere wegen einer getroffenen Heirat und damit zusammenhängender Alimentation (1612). Korrespondenten u.a.: Eberhardt von und zu der Hees, Johann Steffen von und zu der Hees, Martin Anrad, Lüttgart von und zu der Hees, Gottschalk Volnsberg (Siegen), Margaretha von Wischel geborene von Hatzfeld zu Langenau, Eustachius von Wischel zu Langenau, Philipp Heinrich von und zu der Hees.
29 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.