Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, übereignet seinem Sekretär Alexander Bellendörfer, als Vertreter (machthaber) dessen Vetters Leonhard Schey, und seinen Erben die Hälfte des Weingartens an den Neckarhalden zu Heidelberg, den bisher Heinz Herrenleben bearbeitet hat. Der Weingarten liegt am alten Graben, den der Kurfürst zu einem See gefasst hat, und stößt an die Güter der Konvente Neuburg und Schönau sowie "uff den altweg". Darüber hinaus gibt der Pfalzgraf ihm aus besonderer Gnade und auf seine Bitte ein Viertel Weingarten in Neuenheimer Gemarkung am oberen Weg, die Anrainer sind das Kloster Schönau und Johannes Regensberger (Regensperger). Beide Weingärten sollen mitsamt Weinstöcken, Gehölz, Bauten und anderem Zubehör freies, lediges Eigengut sein. Die Inhaber mögen Weg und Steg, namentlich auch zur Herbstlese mit Gerätschaften und Fuhrwerken (rueme und wiche ir bueden und geschirre), gebrauchen. Der Pfalzgraf spricht Alexander und seine Erben von allen etwaigen auf den Gütern liegenden Grundlasten schadlos.