Abt Eberhard [von Brandis] und der Konvent des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Richen Ow/e/") [Lkr. Konstanz] verkaufen dem Ulmer Bürger Johann Krafft und seiner Ehefrau Jutta ("Gu/o/te") die Klosterzehnten von verschiedenen Grundstücken in der Gemarkung Ulm als Leibgeding: - Den Zehnt von einem Stück zwischen Söflinger ("Seuelinger") und Hofer Weg, das bis an den Söflinger Zehnten reicht und an den Weg, auf dem man vom Kloster Söflingen in die Wengen geht, stößt. Diesen Zehnt hatten zuvor Konrad Pfanzelt und seine Ehefrau als Leibgeding inne. - Den Zehnt in dem Esch, der "Huwenbu/e/hel" genannt wird. Er zieht auf die Straße gegen die Michelssteige, reicht von dort bis an den Örlinger Esch und zieht dann wieder herab an den Spitalberg. Diese Zehnt hatte vormals die verstorbene Adelheid Rüsch als Leibgeding in Besitz. - Den gesamten Zehnten am Spitalberg auf der Gemarkung Ulm, den die verstorbene Katharina von Berghülen [Alb-Donau-Kreis] vorher als Leibgeding besessen hat. Die Käufer haben ihnen dafür 750 Pfund Heller bezahlt. Nach ihrer beider Tod fallen die Zehnten wieder an das Kloster zurück.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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