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Guntersblum: Conradt Snyder und seine Ehefrau Drudel verkaufen der Kapelle des hl. Kreuzes vor Guntersblum, vertreten durch den Schaffner Hans Plu...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.15 Guntersblum
1477 Juli 13
Leiningen, Grafschaft
Original-Pergament, Siegel des Junker Hen Yring v. Mauchenheym fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: off sant Margreten tag a.d. M CCCC LXXVII
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Guntersblum: Conradt Snyder und seine Ehefrau Drudel verkaufen der Kapelle des hl. Kreuzes vor Guntersblum, vertreten durch den Schaffner Hans Pluger, für acht Pfund Oppenheimer Währung acht ß h Wiederkaufszins, fällig auf Martini, und verlegen zu Unterpfand vor Schultheiß und Schöffen daselbst Haus und Hof (A. Contze Haler und Clais Francke); 1 1/2 Morgen Weingarten an dem Schuen (A. Hen Lidderbach und Dyel zum Schaff, Bürger zu Oppenheim). Diese Unterpfänder geben nur die Herrenbede
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.