Agathe Braun (Prönin) von Lehr, Witwe des Theis Wieland, reversiert mit Einverständnis ihrer Pfleger Jörg Braun von Osterstetten und Peter Wieland zu Pfuhl, Jakob Krafft von Dellmensingen, Bürger zu Ulm und Verwalter der Krafft'schen Stiftung, über die Verleihung des Hofs zu Lehr, den zuvor ihr Ehemann innehatte, gelegen zwischen den Hofraiten von Jörg Glöckler und Konrad Kalteisen, mit allem Zubehör als Erblehen. Die niedere Obrigkeit besitzt Krafft, der auch die jährlichen Abgaben von 12 Imi Roggen, 4 Imi Vesen, 14 Imi Hafer, 32 Schilling Heller Heugeld, 1 Schilling Weisat, 12 Käsen, 100 Eiern, 6 Hühnern und einer Fastnachtshenne erhält. Außerdem muss die A. einen Tag jährlich Frondienst mit einem Pferd leisten. Weglöse und Handlohn bei einem möglichen Besitzerwechsel betragen 5 fl.