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Bekennende Kirche
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Enthält u.a.:
- Landesbruderrat in Sachsen über die Verhältnisse in der evangelisch-lutherischen Kirche Sachsens, u.a. Kontakt zum Pfarrernotbund und der Bekennenden Kirche; Entlassungen und Versetzungen in den "Wartestand" von Pfarrern unter dem Präsidenten des Landeskirchenamtes Johannes Klotsche (Disziplinarverfahren gegen Hugo Hahn und Gerhard Weber, Verstoß eines Pfarrers gegen die ihm auferlegten Anordnungen während einer laufenden Disziplinarsache, Beurlaubung von drei Superintendenten, Liste der disziplinarisch belangten Geistlichen Sachsens); Bemühungen um eine Leitung der Landeskirche Sachsen; Superintendent Adolf Johannes Fickers Bitte an die Landesbischöfe Marahrens, Meiser, Wurm und Johnsen, sich beim Reichskirchenminister um die "zerstörte" Landeskirche in Sachsen einzusetzen; Feststellung "arischer" Abstammung der Mitglieder des Pfarrernotbundes; Religionsunterricht
- Kontakt zum Landesbruderrat in Schleswig-Holstein
- Verhältnisse in weiteren Landeskirchen, u.a. Schreiben des Pastors Kloppenburg aus Oldenburg; Erklärung der Bekenntnissynode in Oldenburg; Beschlagnahme von Heimen und Anstalten der Inneren Mission in Mecklenburg; Fallbeschreibung eine gemaßregelten Thüringischen Bekenntnispfarrers; Einspruch des Pfarrers Ernst Otto gegen seine Versetzung in den Wartestand
- Pläne der Arbeitsgemeinschaft Veidt-Dietrich-Müller für ein "Einigungswerk" der Nassau-Hessischen Landeskirche und die damit verbundenen Querelen mit dem Bruderrat, u.a. Äußerungen von Pfarrer Willy Borngässer; Korrenspondenz des Landesbischofs Ernst Ludwig Dietrich mit Pfarrer Wilhelm Schildge und Landesbischof Wurm; Dietrichs Absage einer Besprechung wegen Differenzen mit dem Bruderrat
- Trauerbekundungen und Bericht über die Beerdigung von Pfarrer Paul Schneider
- Schreiben des Reinhold von Thadden-Trieglaff zum Kriegsbeginn und zu seiner Mitwirkung in der Bekennenden Kirche
- Brief von Hans Asmussen an Wurm zur Aufrechterhaltung der Verbindung zu den Landeskirchen Bayern und Württemberg
3 cm
Sachakte
Klotsche, Johannes
Hahn, Hugo
Weber, Gerhard
Ficker, Adolf Johannes
Marahrens, August
Meiser, Hans
Johnsen, Helmuth
Otto, Ernst
Borngässer, Willy
Dietrich, Ernst Ludwig
Schildge, Wilhelm
Schneider, Paul
Thadden-Trieglaff, Reinhold von
Asmussen, Hans Christian
Religionsunterricht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.