Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Stellvertretender Direktor der Akademie, Senatsmitglied und Lehrer Eduard Daege
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Preußische Akademie der Künste >> 02. Präsidenten >> 02.4. Direktoren
1848 - 1878
Enthält: Tätigkeit Daeges als Senatsmitglied, v.a. Mitwirkung bei Statuten-Änderungen, Gutachtertätigkeit. Statuten-Änderungen: Aufruf von Franz Kugler an die Mitglieder zur Reformierung der Akademie der Künste, 29. März 1848, Druck (Bl. 1f.). Notiz zum Druck des Plans der Reorganisierung zur Vorbereitung einer Sitzung über die Reorganisation der Akademie [von Hand Kuglers], o.J. [1848] (Bl. 3). Einladung zu einer Sitzung in der Akademie zur Beratung über ein neues Reglement von Commer, Eichens, Eybel, Daege, Fischer, Hopfgarten, Knoblauch, Lüderitz, Schoppe, Schrader, Stier und Wredow, o.J. [1848], Druck (Bl. 4). Entwurf eines Statuts für die Akademie, 1860; hs. Bemerkungen von Daege, 1863 (Bl. 5-15). Entwürfe zu einem Statut für die preußischen Kunstakademien, teils mit Bemerkungen von Hand Daeges o.J. [vor 1871] (Bl. 16-18). Entwurf einer Stellungnahme von Daege zum Provisorischen Statut der Hochschule für Musik, Befürwortung einer eigenen Verwaltung für die Musikhochschule, 28. Apr. 1870 (Bl. 19f.). Einladung von Graf Unruh [an Daege] zu einer Sitzung in der Akademie, 22. Febr. 1872 (Bl. 21). Zwei Entwürfe eines neuen Provisorischen Statuts mit Bemerkungen und Ergänzungen von Hand Daeges, o.J. [1874] (Bl. 23-48). Stellungnahme des Kultusministeriums zum Statutenentwurf, 14. Apr. 1874 (Bl. 49f.). Einladung des Kultusministers an Daege zur Beratung über den Statutenentwurf, 24. Juni 1874 (Bl. 22). Gutachtertätigkeit: Schreiben des Ministers für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten zur Einberufung eines Rates von Sachverständigen bei der Königlichen Porzellanmanufaktur, Anfrage an Daege zur Mitwirkung in diesem Rat, 1. Okt. 1850 (Bl. 52), zur Verabschiedung des Reglements über den "Ehrenrat bei den künstlerischen Leistungen" der KPM, 2. Nov. 1850 (Bl. 53). Reglement für die Mitwirkung eines "Ehrenrates bei den künstlerischen Leistungen der Königlichen Porzellanmanufaktur", 4. Nov. 1850; Anschreiben des Ministers, 8. Nov. 1850 (Bl. 54-56). Einladung zur Besprechung der Aufgaben des Ehrenrates (weitere Teilnehmer an der Beratung: v. Cornelius, Rauch, Begas, Magnus, Stüler), 25. Okt. 1850 (Bl. 57). Ernennung von Daege zum ordentlichen Mitglied des "artistischen Sachverständigen-Vereins" durch den Kultusminister, 5. Sept. 1854 (Bl. 58), zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Vereins, 28. März 1872 (Bl. 59). Einzelne Gutachten: in der Untersuchung gegen den Buchhändler Otto Jancke zum Charakter von Mustern in einer Modezeitung, 1856 (Bl. 60-63); zu drei Skizzen eines Christuskopfes, o.J. (Bl. 64); in der Untersuchungssache gegen Bernhard Kühn, zum Charakter der Schnorrschen Bilder (biblische Sujets nach Raffael) als Originale, Mai/Juni 1857 (Bl. 65-67); Gutachten von Daege zur Errichtung eines Meisterateliers auf dem Gebiete der Malerei (Gegenüberstellung von Meisterateliers als Werkstätten und akademischen Meisterateliers in einer Künstlerkorporation im Wettstreit unterschiedlicher Stilrichtungen), Mai 1857 (Bl. 68). Gutachten für die Untersuchung gegen den Oberhofbuchdrucker Decker, o.J. (Bl. 69f.). Gutachten über den künstlerischen Wert von Photographien (zur Voruntersuchung zur Verhandlung beim königlichen Stadtgericht gegen den Photographen Letge, [nicht von Hand Daeges] o.J. (Bl. 71f.). Gutachten von Daege zum Charakter von Wein-Etiketten als Originalgraphiken, hergestellt von Hosemann, 1862 (Bl. 73). Kommissionssitzung zur Begutachtung der Zeichnungen des Kupferstechers Heinrich Sachs nach Raffaels Sibyllen zur Ausführung als Kupferstich, Schreiben des Kultusministers, 4. Febr. 1864, Gutachten von Daege (Bl. 74f.). Schreiben des Kultusministers an die Akademie zur Begutachtung des für den Ankauf durch die Nationalgalerie aus dem Besitz des Kupferstechers Heinrich Sachs bestimmten Gemäldes von Carl Friedrich Lessing "Hus vor dem Scheiterhaufen" - evtl. Wertminderung durch Beschädigung des Gemäldes - , 7. März 1864, Gutachten Daeges (Bl. 76f.). Begutachtung der Probezeichnungen und Kupferstiche von Trossin zur Gewährung einer Unterstützung für die Anfertigung eines Kupferstiches nach Murillo "Der heilige Antonius", 22. März 1864 (Bl. 77). Gutachten für die Voruntersuchung gegen den Kaufmann R. R. Barheine zu urheberrechtlichen Fragen bei der Herstellung von Kopien von Kunstwerken am Beispiel der Kopie einer Marmorstatue, 1864 (Bl. 78-84). Tätigkeit im Senat: Bewilligung einer Remuneration als Entschädigung für die Umstellung der Wagenerschen Gemäldegalerie an die Mitglieder der Akademie Julius Schrader, Schirmer und Eybel, Nov. 1863 (Bl. 86f.). Schreiben des Kultusministers v. Mühler betr. Beantwortung einer Eingabe von Bach zum Protokoll einer Sitzung der Sektion für Musik vom 19. Apr. 1865; Entwurf eines Antwortschreibens von Otto Friedrich Gruppe, 2. Juni 1865 (Bl. 88-90). Korrespondenz zwischen Daege und Gruppe, u.a. über den Wortlaut von anzufertigenden Inschriften am Akademiegebäude, 1871-1874 (Bl. 91-98); Schreiben von Martin Gropius, 11. Juli 1871 (Bl. 92f.). Berufung Daeges als Mitglied der Zentralkommission der Internationalen Industrie- und Kunstausstellung in Paris 1867, 25. Juli 1865, sowie der Kommission zur Vorbereitung der Wiener Weltausstellung 1873, 28. Febr. 1872 (Bl. 99f.). Mitteilung an Daege über die Aufgaben der Kommission für die Wiener Weltausstellung, 27. Febr. 1872; Übersendung von Bericht und Katalog der Pariser Weltausstellung 1867, 5. Nov. 1872 (Bl. 101f.). Einladung zur Teilnahme an der Einweihung des Denkmals für Friedrich Wilhelm III., 14. Juni 1871 (Bl. 103). Telegramm über die Ankunft der Königin Elisabeth [Gemahlin von Friedrich Wilhelm IV.], 4. Nov. 1866; Abschrift des Schreibens Wilhelms I. anläßlich des Todes der Königin Elisabeth, 29. Dez. 1873 (Bl. 104f.). Mitteilung über die Ernennung Anton v. Werners zum Direktor der Königlichen Akademie der bildenden Künste, 14. Apr. 1875 (Bl. 106). Dankschreiben v. Werners für ein der Akademie der bildenden Künste überreichtes Geschenk, 10. Apr. 1878 (Bl. 107). Enth. u.a.: Statut der k.k. Akademie der bildenden Künste in Wien, 1865, Druck (Bl. 108).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.