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Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von
Sachsen, überträgt dem Abt Heinrich [von Weilnau] und dem Konvent Fulda
die Burg W...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1301-1315
1301 Dezember 5
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dic is geschen uf unseme huz zu Wartberg nach Gotes geburt zu zelne tusent jar driuhundert jar in deme ersten jare an sente Niclawes abende
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albrecht [der Entartete], Landgraf von Thüringen, Pfalzgraf von Sachsen, überträgt dem Abt Heinrich [von Weilnau] und dem Konvent Fulda die Burg Wildeck mit allen Rechten und Lehen, die bereits Albert von Brandenberg und die Brüder Heilmann (Heineman [!]) und Otto von Hain (von deme Hayn) innehatten. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Wartburg. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Marquard, Dekan von Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried, Propst von Peter[sberg] (Gotfrit de probest von sente Peter)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gunther von Salza
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Traboto (Traibote) von Eschenbach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Mihla (Miela)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand von Lüder (Luter)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Berthold Blavuz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Schorbach (Schurpach)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht [der Entartete]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Rübsam, Heinrich V., Nr. 111
Vgl. hierzu auch Nr. 179, in der das Rechtsgeschäft in einer lateinischen Urkunde abgehandelt wird.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.