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Register vom fünften Ziel der Schatzung in den Ämtern Krombach und Ferndorf sowie Hilchenbach im Jahr 1572 (erhoben vom Schultheiß Claus Diepell zu Ferndorf und Johann Geyse)
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Register vom fünften Ziel der Schatzung in den Ämtern Krombach und Ferndorf sowie Hilchenbach im Jahr 1572 (erhoben vom Schultheiß Claus Diepell zu Ferndorf und Johann Geyse)
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.9. K
1570, 1572
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Erwähnung zahlreicher Namen von Personen, deren Besitzungen und veranschlagte Schatzung. Eingabe des Martin Strauch zu Littfeld wegen der Schatzung (1570); Eingabe des Peter Pötz zu Littfeld wegen der Schatzung (1572); Verzeichnis der in Frankfurt zur Fastenmesse durch den Siegener Bürgermeister Johann Maissen zu erlegenden Schatzungsgelder (1572); Lieferzettel von Schatzungsgeldern der Ämter Ferndorf und Hilchenbach (1572); Quittungen. Korrespondenten u.a: Martin Strauch (Littfeld), Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Peter Pötz (Littfeld), Albrecht von Dernbach, Heinrich von Holdinghausen, Jacob Knöll, Wilhelm Hoen, Eisenhändler Hans Schol, Johann Geyse, Erasmus Stöver.
48 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.