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Lehenbriefe und Bestandsreverse für leibfällige Güter auf dem Gerthof, Bruckhof und Kreuthof
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 81 Brandenburg-Dietenheim, Fuggersche Herrschaft
Brandenburg-Dietenheim, Fuggersche Herrschaft >> 3. Lehen und Verpachtungen
1570-1768
Enthält: 1570 Nov. 17, Georg Müller der Jüngere von Wangen reversiert für die Verleihung des Gerthofes, Or. Pap., SmP. des Wolfgang Zeller, Vogts zu Balzheim;
7 von Christof Eischer, Bürger zu Augsburg und Gerichtsschreiber zu Dietenheim, am 6. Nov. 1593 beglaubigte Urkundenabschriften:
1591 Dez. 25, Karl Vöhlin von Frickenhausen verleiht dem ehrbaren Joseph Stainlin, Bauer auf dem Bruckhof, ein Jauchert Acker als Erblehen;
1580 Nov. 11, Veronika, des Hans Christof Vöhlin von Frickenhausen Witwe, geborene von Freyberg, verleiht dem Josef Stainlin zum Bruckhof benannte Grundstücke als Erblehen;
1584 März 14 (Mittwoch nach Laetare), Bonaventura Hepp, Gansieder zu Illertissen, verkauft dem Josef Stainlin im Bruckhof sein Jauchert Acker um 120 fl., Sr.: Uriel Ammann, Vogt der Herrschaft Illertissen, Sz.: Martin Pfister, Bürgermeister, Mang Wenkh zu Tissen;
1593 März 16, Karl Vöhlin von Frickenhausen verkauft dem Josef Stainlin benannte Äcker um 80 fl.;
1585 Juli 5, Anna Morenhauser, Witwe des Lienhart Gnannt zu Illertissen, dazu Samuel Wöhren und Veit Vogt als Beistände verkaufen dem Josef Stainlin einen Acker um 95 fl. rh., Sr.: Melchior Schweyher, Vogt der Herrschaft Illertissen, Sz.: Martin Pfister, alter Bürgermeister, und Hans Heim, beide zu Illertissen;
1580 März 12, Hans Gebhard von Rechberg von Hohenrechberg verleiht dem Josef Stainlin sein Lehengütlein zu Tissen hinter dem Bruckhof um 39 fl. Erschatz und Handlohn als Lehen;
1590 Mai 6, Vogt, Gericht und Vierer zu Obenhausen verkaufen dem Josef Stainlin 2 Tagwerk Wiesen um 31 fl., Sr.: Kaspar Prenner, Vogt der Herrschaft Brandenburg;
4 Bestandsbriefe und -reverse über das Gut zu Kreut, 1700, 1738, 1768
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.