Gerhard, Graf zu Virneburg, gibt an die Klosterjungfrau Eva von Wisse in Dietkirchen bei Bonn unwiderruflich auf Lebenszeit all das Gut, das ihm beim Tode des Waldbotten Heintz und dessen Ehefrau Mechthild (Metze) zu Mertloch und in der Flur dieses Dorfes zugefallen ist an Ackerland, Weingärten, Wiesen hoch und tief, naß und trocken, vu<ha>o<he>rsu<ha>e<he>cht und unversucht. Nach dem Tod der Klosterjungfrau soll alles wieder an die Grafschaft Virneburg zurückfallen. Da die Güter teilweise in den virneburgischen Hof Mertloch gehören und teilweise in den Hof von St. Simeon zu Trier, hat der Aussteller die Güter mit Halm und mit Mund aufgetragen, wie das in den beiden Höfen üblich ist, in Gegenwart der Schultheißen und der Hofleute, nämlich Sibrechts, Bryneynges Sohn, Schultheiß auf dem Hof der Herren von St. Simeon, Nikolaus' (Clais) des Beckers, Schultheiß auf dem virneburgischen Hof, Karls von Mertloch, Elias', gen. Gyr, beide Wepelinge, Arnolds Grymynges Enkel, und Peter Clockeners, alle vier Höfer der beiden Höfe. Sr.: Ausst. sowie Herr Petrus von Güls, Pfarrer zu Mertloch, und Karl von Mertloch, Wepeling, auf Bitten des Ausstellers sowie der Schultheißen und der Höfer. Ausf. Perg., kanzelliert, mit Transfix - 3 Sg. anh., besch., 1 liegt lose bei - Rv.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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