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Grenzstreitigkeiten zwischen dem katholischen und evangelischen Landesteil des Fürstentums Nassau-Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 11. Grenzsachen >> 11.5. Grenze zwischen dem katholischen und evangelischen Landesteil des Fürstentums Nassau-Siegen
1630-1729
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Beschreibung des Grenzverlaufs zwischen dem reformierten und katholischen Landesteil Nassau-Siegens (1630); Bericht des Jacob Hankrot zu Siegen über das Holzhauen und Kohlen in der Alten Netphen (1630); Notariatsinstrument einer Grenzbegehung am 20.06.1633; Konzept einer Protestation in Sachen nassau-siegensche Grenzstreitigkeiten (20.06.1633); Verbot des Hauens von Gehölz in einem strittigen Wald genannt die Gillersthal oder Kopff (21.03.1635); Streit wegen eines Hochgewäldstücks am Gillerskopf (1635-1642); Beweisartikel in einem Streit mit Graf Wilhelm zu Nassau-Hilchenbach wegen eines Waldstücks beim Ginsberg (1635); Grenzbesichtigung und Handzeichnung zur Grenzscheidung in Sachen des strittigen Hochgewäldstücks beim Ginsberg (1635); Berichte des Schultheißen Johannes Schmidt zu Hilchenbach über diverse Grenzstreitigkeiten; Streit zwischen den Gemeinden Klafeld und Weidenau wegen einer Schafweide (1663); Streit über eine Kohlgrube auf dem Ramelsbach bei der Lützel, mit Handzeichnung (1666-1668); Streit wegen verbotenen Hauens von Bäumen auf dem Giller bei Lützel bzw. Lützeler Haubergsstreitigkeiten (1670-1671, 1677); Suppliken und Zeugenvernehmung wegen eines Grenzstreits bei Lützel betreffend den Verhau von Eichenstämmen, mit Handzeichnung (1675-1676); Auszug aus der Kolrechnung der Jahre 1640-1645; Notariatsinstrument zur Grenzbeschreitung zwischen dem katholischen und reformierten Landesteil Nassau-Siegens (1687); Notariatsinstrumente wegen des am 22.05.1688 gehaltenen Grenzzugs gegen Dillnhütten, Geisweid und Buschgotthardshütten; Streitigkeiten wegen des unter der Weidenbach stehenden Mahlsteins [Malstein = Grenzstein] (1688); Notariatsinstrumente wegen des Grenzzugs zwischen dem evangelischen und katholischen Landesteil Nassau-Siegens (1688); Vergleich der Grenzscheidung zwischen dem evangelischen und katholischen Landesteil Nassau-Siegens vom 22.08./01.09.1688 (unterzeichnet von Fürst Johann Moritz zu Nassau-Siegen, Conrad von Bentheim, Conrad Fischer, Johann Heese, P. N. Heeser, Cambus und Gefferter); Streit zwischen den Gemeinden Fickenhütten und Buschgotthardshütten wegen der Teichnutzung (1699); Grenzbereitung durch den Kammersekretär Bothe und Oberförster Klein (1704); Neuaufstellung von Grenzsteinen oberhalb von Oechelhausen (1728-1729). Korrespondenten u.a.: Jacob Hankrot (Siegen), Notar Conrad Vogel, Johann von Selbach (Siegen), Georg Adam Heilmann (Siegen), Sekretär Hermann Schmidt (Siegen), Wilhelm Graf zu Nassau-Hilchenbach, Schultheiß Henrich Klöckner (Ginsberg), Johannes Schmidt (Hilchenbach), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Oberförster Balthasar de Iardin, Gerichtsschöffe Henrich Schantz, Johann Kreß, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Sekretär Cambus, Henrich Albert Hankrodt, Jean Gefferter (Siegen), Notar Hermann Jungk, Friedrich Moritz Herbst, Johann Jacob Eckhart, Notar Johann Hermann Freudenberg, Notar Henrich Mertens, Kammersekretär Bothe, Baudirektor von Ploennies (Siegen), Ihring (Siegen), Amtmann Johann Caspar Trainer (Hilchenbach), Amtsschultheiß Johann Krengel.
162 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.