Hans Schlegel, Crista Stotz und Simon Elps auf dem Honberg (=Homberg) bekennen, daß ihnen Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten, das dortige Gütlein mit 12 Juchart Acker und zugehörigen Wiesen auf Lebenszeit verliehen hat. Es wurde teilweise aus dem Lehengut Stefan Hagens, ihres Schwiegervaters, ausgemarkt, und die Verleihung gilt auf Hagens Lebenszeit. Jährlich entrichten sie zu Martini bzw. den üblichen Zeiten je 3 1/2 Scheffel Vesen und Hafer sowie 1 lb 10 ß d in Ravensburger Maß und Währung, 1 Fasnachthenne, 2 Hühner und 20 Eier. Die Beliehenen geben Margretha Heynin auf Lebenszeit 1 Scheffel Vesen, 4 Strichen Hafer und 12 Hafergarben Streu, ferner 1 Imi Lein oder Hanf. Sie darf auch eine Kuh auf die Gemeindeweide treiben und ihr Häuslein mit Baumgarten nutzen.